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Freier Zugang zu den Ergebnissen der Forschung

Berlin/Kiel Freier Zugang zu den Ergebnissen der Forschung

Forschungsergebnisse in Deutschland, die aus Steuermitteln finanziert werden, sollen künftig unentgeltlich der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Berlin/Kiel. Forschungsergebnisse in Deutschland, die aus Steuermitteln finanziert werden, sollen künftig unentgeltlich der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Das sieht eine „Open-Access-Strategie“ der Bundesregierung vor, deren Umsetzung gestern vom Bundesforschungsministerium gestartet wurde. Jedermann soll im Internet kostenlos auf die Artikel zugreifen, sie lesen und weitergeben können, teilte das Ministerium mit. „Open Access“ solle sich als Standardmodell des wissenschaftlichen Publizierens in Deutschland etablieren. „Freier Zugang zu Wissen ist ein Sprungbrett für die gesellschaftliche Entwicklung“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU).

„Die Entscheidung zeigt, dass Schleswig-Holstein den richtigen Kurs eingeschlagen hat. Mit unserer Open-Access-Strategie und dem jüngst aufgelegten Publikationsfonds, der digitale Publikationen unterstützt, haben wir bereits gehandelt und sind bundesweit Spitze", sagte gestern Wissenschafts-Staatssekretär Rolf Fischer.

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