Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Norden Gegenwind für Daimler
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Gegenwind für Daimler
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 26.07.2018

Das teilte der Stuttgarter Konzern gestern mit. Bei der Daimler Truck AG wird das Geschäft mit Lastwagen und Bussen zusammengefasst. Die Finanzdienstleistungssparte als dritte Säule, die rechtlich eigenständig ist, soll zudem schon 2019 in Daimler Mobility AG umbenannt werden. Den Mitarbeitern in Deutschland hat der Konzern zugesichert, ihre Jobs bis mindestens Ende 2029 zu erhalten.

2017 hatte Daimler mit Rekordzahlen geglänzt, zuletzt wuchsen allerdings die Probleme. Im zweiten Quartal rutschte der Gewinn wegen hoher Sonderkosten ab – und die Aussichten in der wichtigen Kernsparte Mercedes- Benz sind weiter mau. „Der Gegenwind ist enorm“, sagte Vorstandschef Dieter Zetsche. Aber man komme voran. Einen hohen dreistelligen Millionenbetrag soll das „Projekt Zukunft“ kosten, über das die Aktionäre im Mai 2019 noch abstimmen müssen. Daimler hatte die Pläne für den Konzernumbau 2017 bekanntgemacht und seither eingehend geprüft, wie es hieß. Nun hätten Vorstand und Aufsichtsrat ihr Okay gegeben. Die Daimler AG soll es weiter geben – als Dachgesellschaft mit übergreifenden Funktionen.

LN

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Deutschen verbrauchen weniger Plastiktüten und diskutieren, ob Einweg-Strohhalme verboten gehören. Ein Abfall-Problem hat das Land aber nach wie vor. Im Jahr 2016 produzierten die Deutschen 220,5 Kilo Verpackungsmüll pro Kopf und Jahr , teilte das Umweltbundesamt mit.

26.07.2018

Wegen der Hitzewelle könnte der Pro-Kopf-Verbrauch an Eis nach einer Schätzung der deutschen Süßwarenindustrie auf ein seit mehr als zehn Jahren nicht mehr erreichtes Hoch steigen.

26.07.2018

Hamburg. Die deutschen Reeder sind in einer paradoxen Situation: Nach zehn Jahren Krise geht es ihnen endlich wieder etwas besser, die Zuversicht wächst. Doch schon drohen neue Unwägbarkeiten. Dazu gehört die Debatte um Strafzölle.

26.07.2018