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Wirtschaft im Norden Giftige Stoffe in Kräutertees
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20:10 13.02.2018
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Hamburg

Pyrrolizidinalkaloiden (PA) sind in Unkraut enthalten, das zwischen den Teekräutern wächst und mit der Ernte in den Tee gelangen kann. Das Bundesamt für Risikobewertung hat für PA einen Orientierungswert festgelegt. Demnach sollte die aufgenommene Höchstmenge PA bei einem 70 Kilogramm schweren Erwachsenen 0,49 Mikrogramm nicht überschreiten.

Bei Kamillentee schnitt am schlechtesten der Tee „Sanfte Kamille“ von Teekanne ab, er enthielt knapp 1,7 Mikrogramm PA pro Liter – der Orientierungswert des BfR wurde damit um das dreifache überschritten. Für Kinder ist die Belastung noch wesentlich höher. Der Kamillentee der Rewe-Eigenmarke „ja!“ war mit 0,17 Mikrogramm PA pro Liter nur leicht belastet. Unbedenklich waren die Kamillentees der Eigenmarken von Aldi, Edeka und Lidl sowie der Tee von Meßmer und Alnatura.

Unter den Kräutertees war der „Wohltuende 8 Kräuter“-Tee von Teekanne am stärksten belastet – mit 0,84 Mikrogramm PA pro Liter. Auch der Tee „Kräuter pur“ von Meßmer überschritt mit 0,75 Mikrogramm pro Liter den BfR-Wert.

Geringer war die PA-Belastung bei der Edeka „Kräuter Kloster-Mischung“ (0,2 Mikrogramm) und dem Alnatura Kräuter Tee (0,2 Mikrogramm). Nicht belastet waren die Kräutertees von Aldi und Lidl.

LN

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