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Wirtschaft im Norden Golf statt Passat in die Werkstätten?
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Golf statt Passat in die Werkstätten?
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21:12 08.04.2016
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Wolfsburg

Anstelle der seit Wochen überfälligen Passat könnte der Diesel-Rückruf von Volkswagen bald mit anderen manipulierten Modellen weitergehen, darunter der Golf.

„Volkswagen wird die Lösung für den Passat mit Hochdruck weiter verfolgen und gleichzeitig versuchen, ein anderes Cluster vorzuziehen“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns an die Vertragswerkstätten. Der Passat sollte eigentlich als Teil der zweiten Rückrufwelle bereits ab Anfang März überprüft werden. Doch das für die Genehmigung verantwortliche Kraftfahrtbundesamt (KBA) verweigert seit Wochen die Freigabe. Offizielle begründen wollten dies weder VW noch das KBA.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gab es wiederholt Probleme mit Verbrauchswerten. So soll unter anderem der Kraftstoffverbrauch nach dem Aufspielen der neuen Motorsoftware leicht gestiegen sein. Darüber hinaus soll das Amt von Volkswagen neben den obligatorischen Prüfstandskontrollen auch Straßentests verlangt haben.

„Über das Vorziehen ist noch nichts entschieden“, sagte ein Konzernsprecher. Aber im Sinne der Kunden und auch um eine bestmögliche Auslastung der Werkstätten zu erreichen, gebe es entsprechende Überlegungen.

LN

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