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Große Vision statt kleiner Schritte

Cupertino Große Vision statt kleiner Schritte

Bei der Apple Entwicklerkonferenz geht es um Software für iPhone, iPad und Mac.

Cupertino. . Wenn Apple die Entwickler zu seiner Konferenz WWDC ruft, lassen die sich nicht lange bitten. Die Tickets sind in Minuten ausverkauft. Und am morgigen Montag werden die Programmierer und Apple-Partner in langen Schlangen vor dem Bill Graham Civic Auditorium in San Francisco stehen, um die Keynote von Apple-Chef Tim Cook anzuhören.

Doch Cook und sein Team stehen dieses Jahr unter stärkerem Druck als sonst, etwas Großes zu präsentieren. Google und Facebook haben die Planke höhergelegt. Der Suchmaschinen-Konzern stellte eine Vision vor, wie künstliche Intelligenz den ganzen Alltag durchdringen soll, zum Beispiel über Lautsprecher, mit denen man sich unterhalten kann. Und das weltgrößte Online-Netzwerk öffnete seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger für Chatbots, die im Auftrag von Firmen mit Verbrauchern kommunizieren sollen.

Auch wenn es bei den beiden Apple-Rivalen immer wieder hieß, Neues werde „später im Laufe des Jahres verfügbar sein“ – für Apple wird es diesmal schwierig, das Publikum nur mit Updates der Betriebssysteme von iPhone und Mac zu begeistern. Gefragt ist eine große Vision für das Zusammenspiel von Geräten, Software und künstlicher Intelligenz. Neben Google und Facebook macht auch Amazon Druck: Der Online-Händler feiert in den USA Absatzerfolge mit seinem sprechenden vernetzten Lautsprecher Echo. Der heiße Trend ist, mit Technik per Sprache zu kommunizieren. Apple war auf diesem Feld ein Pionier – schließlich kam die sprechende Assistentin Siri schon im Herbst 2011 in die iPhones. Doch Siri wird von Einschränkungen bei der Verknüpfung mit anderen Diensten zurückgehalten und versteht nicht immer, was man ihr sagt. Jetzt soll laut Medienberichten eine verbesserte Siri im Mittelpunkt der WWDC stehen. Zudem soll der vor rund einem Jahr gestartete Streaming-Musikdienst Apple Music massiv renoviert werden. Apple kommt nach jüngsten Zahlen aus dem Frühjahr auf rund 13 Millionen zahlende Abo-Kunden und wurde damit zur klaren Nummer zwei im Geschäft. Eine große Ankündigung machte Apple bereits vor Beginn der WWDC. Im App Store sollen verstärkt Abo-Bezahlmodelle für Anwendungen („Services“) und Medien-Inhalte („Content“) zugelassen werden.

LN

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