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Habeck informiert sich in Krümmel über geplanten Rückbau

Kiel Habeck informiert sich in Krümmel über geplanten Rückbau

Schleswig-Holsteins Energieminister Robert Habeck (Grüne) informiert sich am Montag im Kernkraftwerk Krümmel über die Vorbereitungen des Betreibers Vattenfall für den angestrebten Rückbau des Atommeilers bei Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) an der Elbe.

Energieminister Robert Habeck (Grüne) in einem stillgelegten Kernkraftwerk.

Quelle: C.Rehder/Archiv

Kiel. Derzeit werden die Brennelemente aus dem Reaktordruckbehälter in Castoren umgefüllt. Die Castoren kommen in den nächsten zwei Jahren auf dem Gelände des Kernkraftwerks ins bereits bestehende Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle. Wann der Rückbau beginnt und bis wann er fertig sein soll, steht noch nicht fest.

Vattenfall will alle Brennelemente und sämtlichen Kernbrennstoff aus dem Reaktor bis 2019 entfernt haben. Das ist eine Voraussetzung für den Rückbau. Außerdem plant der Betreiber nach Angaben Habecks ein weiteres Zwischenlager auf dem Kraftwerksgelände, um dort die schwach- bis mittelradioaktiven Abfälle aus dem Rückbau zu lagern.

Das KKW Krümmel hatte 2011 seine Berechtigung zum Leistungsbetrieb durch die Atomgesetzänderung in Folge der Atomkatastrophe von Fukushima verloren. Den Stilllegungs- und Abbauantrag stellte Vattenfall 2015. Im Mai dieses Jahres konkretisierte das Unternehmen seine Rückbaupläne mit Vorlage des Sicherheitsberichts.

Der Bundesrat wird sich am Freitag (25. November) mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neuordnung der Verantwortung der kerntechnischen Entsorgung befassen. Dabei geht es um die Stilllegung und den Rückbau von Kernkraftwerken und die langfristige Entsorgung von Atommüll.

Die Atomkommission KfK hat vorgeschlagen, dass die vier großen Versorger Eon, RWE, Vattenfall und EnBW bis 2022 rund 17,2 Milliarden Euro an einen staatlichen Fonds überweisen, der die Zwischen- und Endlagerung von Atommüll managen soll. Gegen Zahlung eines Risikozuschlags von 35 Prozent können die Unternehmen zudem die Haftung für Kosten- und Zinsrisiken an den Staat übertragen. So ergibt sich ein Gesamtbetrag von 23,3 Milliarden Euro. Das Gesetzgebungsverfahren soll bis zum Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.

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