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Hacker-Angriff bremst Nivea-Hersteller

Hamburg Hacker-Angriff bremst Nivea-Hersteller

Beiersdorf-Chef: Umsatz „verschoben“.

Hamburg. . Der schwere Hacker-Angriff Ende Juni hat den Nivea-Hersteller Beiersdorf vorübergehend 35 Millionen Euro Umsatz gekostet. In den ersten sechs Monaten erhöhte sich der Umsatz des Konzerns aus eigener Kraft um 3,3 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 3,51 Milliarden Euro, teilte Beiersdorf gestern in Hamburg mit. Ohne die Attacke auf die Computersysteme des Unternehmens wären es 4,4 Prozent gewesen. „Dieser Umsatz ist nicht verloren, sondern verschoben“, sagte Beiersdorf-Chef Stefan F. Heidenreich. Die Umsätze würden im dritten Quartal nachgeholt; der Ausblick für das Gesamtjahr gehalten. Einzelne Geschäfte konnten nicht mehr ausgeführt werden, andere wurden mit Verzögerung verbucht.

Abgesehen von dem Hacker-Angriff liefen die Geschäfte von Beiersdorf rund. Der Gewinn des Konzerns vor Zinsen und Steuern (Ebit) verbesserte sich um 9,3 Prozent auf 561 Millionen Euro. Damit erhöhte sich die Marge von 15,3 auf 16 Prozent. Das Ergebnis sei auf einem neuen Höchststand.

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