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„Häfen müssen sich anpassen“

„Häfen müssen sich anpassen“

Forscher diskutieren in Hamburg die Zukunft des weltweiten Gütertransports auf See.

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Jan Hoffmann (51) arbeitet seit 13 Jahren für die UNCTAD.

Hamburg. Größere Schiffe, Hafenvertiefungen und unbemannte Seefahrt – auf einer Konferenz in Hamburg diskutieren Forscher bis zum 26. August die Zukunft der Schifffahrt. Jan Hoffmann, Präsident der International Association of Maritime Economists (IAME) und Chef im Bereich Handelserleichterungen bei der Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD), zu den Herausforderungen der Branche.

Worum geht es in der Konferenz?

Jan Hoffmann: Die Schifffahrt gewinnt zunehmend an Bedeutung, muss sich aber auch neuen Herausforderungen stellen: Im Handel bleibt das Schiff weiterhin mit das wichtigste Transportmittel und Deutschland eines der größten Handelsländer der Welt.

Wie sieht die Zukunft der Schifffahrt aus, welche Probleme gibt es?

Hoffmann: Dem Anspruch, alles schneller, günstiger und zuverlässiger zu liefern, muss auch die Schifffahrtsbranche gerecht werden. Heute kann ein Containerschiff bis zu 20 000 Container transportieren, die Tendenz steigt. Daran müssen sich sowohl internationale als auch deutsche Häfen anpassen – ob dies zum Beispiel in Hamburg durch die Elbvertiefung bewerkstelligt wird, ist fraglich. Die einzig richtige Lösung für die großen Schiffe gibt es laut Experten nicht.

Was ist die neueste Entwicklung?

Hoffmann: In der Automobilbranche kennt man bereits das Konzept des unbemannten Fahrens. Doch auch die Technologie für das unbemannte Steuern von Schiffen ist bereits vorhanden. Theoretisch könnten Schiffe nun kapitänslos die Weltmeere befahren. Dass dies in absehbarer Zukunft auch in der Praxis geschehen wird, ist umstritten. Die Internationale Schifffahrts-Organisation (IMO) der Vereinten Nationen müsste zuerst zustimmen.

LN

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