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Hafen Hamburg auf Vorjahresniveau

Hamburg Hafen Hamburg auf Vorjahresniveau

Containerumschlag ging zurück – Wirtschaft hofft nun auf Elbvertiefung.

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Der Hamburger Hafen legte gestern seine Umschlagzahlen für das dritte Quartal vor. FOTO: CHRISTIAN CHARISIUS/DPA

Hamburg. Der Hamburger Hafen stagniert. In den ersten neun Monaten des Jahres bewegten sich die Umschlagzahlen weitgehend auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, teilte die Marketinggesellschaft des Hafens gestern in Hamburg mit. Der gesamte Güterumschlag erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 105 Millionen Tonnen, der wichtige Containerumschlag ging um 0,1 Prozent auf 6,7 Millionen Standardcontainer (TEU) zurück. Das dritte Quartal für sich genommen sah jedoch etwas besser aus; Verluste aus dem ersten Halbjahr wurden mit einem leichten Wachstum von jeweils mehr als zwei Prozent ungefähr ausgeglichen. „Wenn wir den Umschlag des Vorjahres erreichen, dann sind wir zufrieden“, erklärten die beiden Vorstände der Gesellschaft, Ingo Egloff und Axel Mattern.

Der Handel mit China, dem mit Abstand wichtigsten Partner des Hafens, erhöhte sich in den ersten neun Monaten um 0,6 Prozent, und auch der Russland-Handel zog um 4,4 Prozent an. Einbrüche im Verkehr mit diesen beiden Handelspartnern hatten den Hafen im vergangenen Jahr nach unten gezogen.

Der Hamburger Hafenumschlag ist damit ungefähr auf dem gleichen Stand wie vor zehn Jahren. Der Hafen von Antwerpen ist an Hamburg vorbeigezogen und nimmt nun als Containerhafen den zweiten Platz in Europa nach Rotterdam ein.

Jedoch sieht sich der Hafen gut gerüstet für neues Wachstum. Die Hoffnungen richten sich auf den Dezember, wenn das Bundesverwaltungsgericht über die Elbvertiefung entscheidet. Die Hafenwirtschaft erwartet, dass die Leipziger Richter die Elbvertiefung unter Auflagen für zulässig erklären.

LN

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