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Hafencity wächst weiter

Hamburg Hafencity wächst weiter

Dieses Jahr werden weitere Großbaustellen in Angriff genommen.

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Will in den kommenden Monaten viele Projekte in Angriff nehmen: der Geschäftsführer der Hafencity, Jürgen Bruns-Berentelg.

Quelle: Foto: Reinhardt/dpa

Hamburg. In der Hamburger Hafencity werden 2017 weitere Großbaustellen in Angriff genommen. Drei Projekte mit mehr als 20 Gebäuden und etwa 320 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sollen in Bau gehen, kündigte die Hafencity GmbH gestern an. Die Arbeiten sollen am Strandkai, im südlichen Überseequartier sowie für ein Nachbarschaftsareal im östlichen Quartier Baakenhafen beginnen.

Aktuell wird schon an neun Projekten mit 180 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche unter anderem am Magdeburger Hafen sowie im Baakenhafen gearbeitet. „Doch gute und ambitionierte Stadtentwicklung, die die strategischen Veränderungen für die Stadt der Zukunft schafft, muss über das noch so herausragende einzelne Gebäude hinausreichen“, sagte der Hafencity-Chef, Jürgen Bruns- Berentelg. Daher werden auch regenerative Energien für den Gebäude-Betrieb genutzt. In einem Modellprojekt wird den Hausbewohnern zudem Car-Sharing mit Elektro-Fahrzeugen angeboten.

Das südliche Überseequartier bezeichnete der Hafencity-Manager als das bei weitem größte und komplexeste private Bauvorhaben an der Elbe, in das das französische Immobilienunternehmen Unibail-Rodamco 860 Millionen Euro investieren will. Für das Areal liege die Baugenehmigung für die Baugrube vor, berichtete Bruns-Berentelg.

In der Anlage sind Flächen für Einzelhandel, Gastronomie und Hotels, Büros und 1100 Wohnungen vorgesehen. Auch das Kreuzfahrtterminal soll dort integriert werden. Wahrzeichen für das Quartier soll ein 70 Meter hohes Bürogebäude werden, das von Star-Architekt Christian de Portzamparc entworfen wurde.

Jenseits der Elbphilharmonie hat sich das Kulturangebot nach Angaben der Hafencity aufgefächert: das Internationale Maritime Museum, das Automuseum Prototyp, Designinstitutionen wie „Design-X-Port“ und IF-Design zählten genauso dazu wie 17 private Galerien und das Kulturschiff Stubnitz.

LN

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