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Wirtschaft im Norden Hamburg: Spediteure befürchten Einbußen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Hamburg: Spediteure befürchten Einbußen
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21:14 06.04.2017
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Hamburg

. Die verzögerte Elbvertiefung und die neuen Allianzen in der weltweiten Linienreederei setzen den Hamburger Spediteuren zu. Schon jetzt würden Reedereien Druck auf Export-Firmen ausüben, sagte der Vorsitzende des Vereins Hamburger Spediteure Johan P. Schryver. Teilweise nähmen sie Frachten nur zu höheren als ursprünglich vereinbarten Transportraten mit – oder die Waren blieben bis zum Lkw- und Bahn-Abtransport zu den Häfen länger auf dem Firmengelände stehen.

Laut Willem van der Schalk vom Vereinsvorstand müssten die Speditionen die „Marktmacht der Reedereien“

als Katalysator ausbaden. Er spricht von „nie dagewesener Sittenverfall“.

Für dieses Jahr erwarten die Spediteure aber mehrheitlich steigende Umsätze: 66 Prozent der Seefracht-Logistiker und 38 Prozent der Luftfracht-Transporteure habe bereits im 1. Quartal Zuwächse bei den Erlösen verzeichnet. Vereins-Geschäftsführer Stefan Saß allerdings analysiert: „Das hat aber keinen Auswirkungen auf unseren Ertrag.“ Er hofft, dass es zur Elbvertiefung noch in diesem Jahr ein endgültiges „Go“

geben wird. Anderenfalls würden die Spediteure noch mehr Ladung verlieren, weil Reedereien ihre Frachten nach Rotterdam und Antwerpen umdirigieren.

LN

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