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Hamburger Hafen setzt auf Elbvertiefung

Hamburg Hamburger Hafen setzt auf Elbvertiefung

Der Hamburger Hafen kommt nicht voran. Im vergangenen Jahr verringerte sich der gesamte Güterumschlag des größten deutschen Seehafens gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent auf 136,5 Millionen Tonnen, teilte die Marketing-Gesellschaft des Hafens gestern mit.

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Der Güterumschlag am Hamburger Hafen verringerte sich im Jahr 2017 um ein Prozent auf 136,5 Millionen Tonnen.

Quelle: Fotos: Heimken/dpa, Gollnow/dpa

Hamburg. Auch der wichtige Containerumschlag war leicht rückläufig und lag mit 8,8 Millionen Standardcontainern (TEU) um rund ein Prozent unter dem Vorjahr. Das sei jedoch ausschließlich auf den geringeren Umschlag leerer Container zurückzuführen. Der Containerumschlag des Hafens stagniert bereits seit mehreren Jahren und liegt gegenwärtig noch unter den Mengen des Jahres 2011. Vor zehn bis zwanzig Jahren erreichte der Hafen dagegen regelmäßig zweistellige Wachstumsraten. „Der Erfolg eines Hafens ist nicht allein an der Zahl der umgeschlagenen Container zu messen“, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos). Der Hamburger Hafen habe in den vergangenen Jahren seine Infrastruktur ausgebaut und sei Vorreiter bei Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Das wichtigste Projekt sei die Anpassung der Fahrrinne der Elbe, erklärte der Hafensenator. Mit dem Beginn der Elbvertiefung werde das Wachstum wieder anziehen.

Der Hamburger Hafen ist mit den Umschlagergebnissen für 2017 im Konkurrenzkampf mit den relevanten großen Containerhäfen in Nordwesteuropa weiter zurückgefallen. Der größte Wettbewerber Rotterdam legte beim Containerumschlag um zehn Prozent zu, Antwerpen um vier Prozent.

Für die nähere Zukunft kündigten Horch und Jens Meier, der Chef der Hafenbehörde HPA, mehrere innovative Projekte und Pläne an. So soll schon in diesem Jahr die Energieversorgung von Containerschiffen an ihren Liegeplätzen mit Landstrom oder Strom aus verflüssigtem Erdgas einen Schritt vorankommen. Zudem werde Hamburg beantragen, seinen Hafenschlick künftig auch auf hoher See in deutschen Hoheitsgewässern außerhalb der 15-Seemeilen-Zone entsorgen zu dürfen.

LN

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