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Hapag-Lloyd: Fusion perfekt

Hamburg Hapag-Lloyd: Fusion perfekt

Araber werden größter Einzelaktionär bei der Containerreederei.

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Hapag-Lloyd-Chef: Rolf Habben Jansen.

Quelle: dpa

Hamburg. Der geplante Zusammenschluss zwischen der Reederei Hapag-Lloyd und dem arabischen Schifffahrtsunternehmen United Arab Shipping Company (UASC) in Dubai ist unter Dach und Fach. Beide hätten sich auf die Bedingungen eines Vertrages über den Zusammenschluss verständigt, der die Einbringung sämtlicher Aktien der UASC in die Hapag-Lloyd vorsieht, teilte das Unternehmen mit.

In der Rangliste der weltgrößten Containerreedereien liegt Hapag-Lloyd auf Platz sechs, UASC auf Rang elf. Das fusionierte Unternehmen würde nach den Daten des Branchendienstes Alphaliner 225 eigene und gecharterte Schiffe einsetzen, die über eine Kapazität von 1,5 Millionen Standardcontainern (TEU) verfügen. Damit würde sich Hapag-Lloyd auf den fünften Platz weltweit vorschieben und den Konkurrenten Evergreen hinter sich lassen. Mit einem Marktanteil von sieben Prozent wäre Hapag-Lloyd aber immer noch deutlich kleiner als die drei führenden Reedereien Maersk (15 Prozent Marktanteil), MSC (13 Prozent) und CMA CGM (11 Prozent).

Die Schifffahrt steckt seit rund acht Jahren in der Krise und leidet unter Überkapazitäten, schwächerem Wachstum als erwartet und vor allem niedrigen Frachtraten. Dieser Zustand könnte auch noch einige Zeit anhalten, da immer noch neue und größere Schiffe in Betrieb gehen und den Konkurrenzkampf verschärfen. Die Größe der Unternehmen ist wichtig, da sie Einsparungen und mehr Effizienz gegenüber kleineren Konkurrenten ermöglicht. Im Laufe dieses Jahres haben sich bereits die beiden chinesischen Staatsreedereien Cosco und China Shipping zusammengetan und die französische CMA CGM hat APL in Singapur übernommen. Hapag-Lloyd fusioniert bereits zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit mit einem kleineren Konkurrenten. Vor eineinhalb Jahren hatte die Hamburger Reederei bereits die Containersparte der chilenischen Reederei CSAV übernommen.

LN

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