Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
IWF sieht Risiken für die Konjunktur

London IWF sieht Risiken für die Konjunktur

China ist auf Schlingerkurs, die Ölexporteure leiden, in den USA drückt der starke Dollar.

London. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkt seine Konjunkturprognose für das laufende und kommende Jahr. „Die Wachstumserwartungen scheinen stetig zu sinken“, erklärte der Chefökonom des IWF, Maury Obstfeld. Zwar hoffe man, dass das Wachstum zum Jahresende in den meisten Ländern wieder etwas anziehe. Obstfeld betonte jedoch auch: „Wir haben einen holprigen Weg vor uns.“ In Europa halte der Druck durch die niedrige Inflation weiter an. Schwer kalkulierbar seien die Auswirkungen der Flüchtlingskrise. Hier dürften auf die betroffenen Länder weitere Ausgaben zukommen. Der Flüchtlingszustrom führe zu „größeren Herausforderungen“ für die Arbeitsmärkte in den EU-Ländern, sagt der IWF.

Die Schwellen- und Entwicklungsländer, bisher Motor der Weltkonjunktur, lahmen. Der niedrige Ölpreis und das Ende der Politik des ultrabilligen Geldes der US-Zentralbank Federal Reserve seien zusätzliche Risiken. „Die USA stehen vor Herausforderungen durch die Stärke des Dollar“, so Obstfeld. „Das hat einen Effekt auf die Handelsbilanz.“

2015 sei die Weltwirtschaft nur um 3,1 Prozent gewachsen. Für das laufende Jahr sieht der IWF ein Wachstum von 3,4 Prozent. 2017 könnte es um 3,6 Prozent nach oben gehen, unter anderem, weil es bis dahin in den Volkswirtschaften der großen Schwellenländer Russland und Brasilien wieder besser laufen könnte. Der IWF hat damit seine Prognose vom Herbst um je 0,2 Punkte abgesenkt.

Für Deutschland sieht der Fonds ein Wachstum von jeweils 1,7 Prozent in den Jahren 2016 und 2017. Dies liegt etwas unterhalb anderer europäischer Länder wie Spanien und Großbritannien. Insgesamt werde das Wachstum in Europa derzeit eher vom Konsum getragen, die niedrige Inflation drücke auf die Preise bei den Exporteuren, was vor allem Deutschland belastet. Auch Chinas Wandlung von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft mache der Konjunktur zu schaffen.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Norden
DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Stabilitas GOLD+RE AF 114,23%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.