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Wirtschaft im Norden Internetfirmen sammeln mehr Daten als nötig
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21:17 24.02.2016

Zahlreiche Internetfirmen lassen sich ihre Datensammelwut durch unverständliche Formulierungen, Ungenauigkeiten und Lücken in den Datenschutzerklärungen von den Nutzern genehmigen. Einige Datenschutzbestimmungen ähnelten eher einem „Freibrief zum Sammeln und Speichern“ von Daten, kritisierte die Stiftung Warentest. Sie nahm die Datenschutzerklärungen von 16 namhaften Internetfirmen unter die Lupe. Die meisten Unternehmen wie Amazon, Facebook oder Microsoft sammeln mehr Daten über ihre Nutzer als eigentlich notwendig, heißt es in der März-Ausgabe des Magazins „Test“.

Einige räumten sich teilweise weitreichende Rechte ein. Der Großteil der Firmen informiere die Kunden nur mit „unklaren, schwammigen Formulierungen“ in bis zu 45 Seiten langen Datenschutzerklärungen.

Der Musikstreaming-Dienst Spotify etwa lässt sich laut Stiftung Warentest das Recht erteilen, die Daten des Nutzers auch an Dienstleister in Brasilien, den USA oder Singapur zu übertragen, in denen die Kunden „weniger Rechte in Bezug auf ihre personenbezogenen Daten haben“. Apple und Amazon behalten sich demnach das Recht vor, die Daten von Beschenkten zu speichern. Die meisten Datenschutzerklärungen machten den Leser „nicht schlauer“, heißt es in „Test“.

LN

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