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Jetzt kommen die Spritpreise aufs Handy

Lübeck Jetzt kommen die Spritpreise aufs Handy

Autofahrer können jetzt leichter die günstigste Zapfsäule in der Umgebung finden: Die Spritpreis-Meldestelle hat gestern ihren Probebetrieb gestartet. Damit sind die aktuellen Preise der einzelnen Tankstellen für Diesel und Super im Internet und als App abrufbar.

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Das Smartphone führt zum besten Preis: Gestern Nachmittag war die „Star“-Tankstelle an der Lohmühle in Lübeck günstig. Ein Liter Diesel kostete 1,419 Euro.

Quelle: Fotos: Olaf Malzahn

Lübeck. Verbraucherschützer gehen davon aus, dass 60 Euro Ersparnis im Jahr durch das Ansteuern der günstigsten Tankstelle möglich ist, gerechnet bei 15 000 Kilometern Jahresfahrleistung.

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„Ich werde das Angebot wahrscheinlich nicht nutzen. Denn ich kenne die günstigen Tankstellen in Lübeck.“ Patrick Breyer (27), Lübeck

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„Wettbewerb und Preistransparenz führen in der Regel immer zu Kostenvorteilen für die Verbraucher“, erklärte Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn sprach indes von einer „Placebo-Behörde“. Die wirklichen Gewinne würden schon vor dem Verkauf an der Tankstelle in den Raffinerien abgeschöpft, die vielfach auch den Tankstellenketten gehörten.

Schleswigs-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) begrüßte den „ersten Schritt, um auf dem Markt für Transparenz zu sorgen“. Langfristig müssten aber Marktbedingungen geschaffen werden, die verhinderten, dass etwa die Preise zu Beginn der Ferien nach oben klettern.

Die Meldestelle erfasst die Preise für Super (E 5 und E 10) und Diesel von 13 100 deutschen Tankstellen. Fast alle übrigen der bundesweit 14 500 Tankstellen sollen folgen. „Bisher gibt es erhebliche Preisunterschiede in derselben Stadt und starke Preisschwankungen“, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes gestern in Bonn. Das Bundeskartellamt gibt die Daten kostenlos weiter — zunächst an vier Anbieter.

Weitere acht Informationsdienste seien bereits zugelassen und würden in den nächsten Wochen folgen, kündigte Mundt an. Fast 100 Interessenten hätten sich um die Verbreitung der Daten bemüht. Dabei dürfen die Dienste auch Geld für den Datenabruf verlangen. Gemeldet werden sollen Benzinpreisveränderungen spätestens fünf Minuten nach dem Inkrafttreten. Maximal eine weitere Minute braucht das Bundeskartellamt für die Durchleitung zu den Informationsportalen. Am 1. Dezember soll die Markttransparenzstelle in den Regelbetrieb übergehen.  jup

• Aktuelle Benzinpreise sind im Internet abrufbar unter www.clever-tanken.de, mehr-tanken.de, spritpreismonitor.de und adac.de/tanken

LN

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