Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Karstadt: Berggruen verkauft Sport- und Premium-Häuser

Essen Karstadt: Berggruen verkauft Sport- und Premium-Häuser

Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen trennt sich von der Mehrheit an den Sporthäusern und der sogenannten Premium-Group des Warenhauskonzerns. Wie eine Berggruen-Sprecherin am Montag berichtete, sollen 75,1 Prozent daran von dem österreichischen Karstadt-Vermieter Signa übernommen werden. Im Gegenzug werde Signa 300 Millionen Euro in die Modernisierung von Karstadt investieren. Ein Kaufpreis werde nicht gezahlt. Das Geschäft mit den verbleibenden 83 Karstadt-Häusern solle komplett bei Berggruen verbleiben, hieß es. Damit ist das Karstadthaus in Lübeck nicht negativ betroffen, die Auswirkungen auf Sport-Karstadt sind unklar.

Voriger Artikel
Kult-Kiste R4: Sogar der Papst steigt ein
Nächster Artikel
Lufthansa-Chef vor Abflug in die Schweiz

Noch ist unklar, welche Karstadt-Häuser von dem Verkauf betroffen sind.

Quelle: LN-Archiv

Essen . Bei den Karstadt-Edelkaufhäusern und Karstadt Sports übernimmt die österreichische Signa-Gruppe die Mehrheit. Künftig hält Investor Nicolas Berggruen noch 24,9 Prozent der Anteile an den Sport- und Luxushäusern, 75,1 Prozent gehen an Signa. Die übrigen 83 Karstadt-Warenhäuser bleiben bei Berggruen. Teil der Transaktion ist eine Geldspritze für die Modernisierung des Kaufhaus-Konzerns: 300 Millionen Euro werden zur Stärkung der Gruppe investiert, teilten Berggruen und Signa mit.

Damit übernimmt das vom Tiroler Geschäftsmann René Benko gegründete Unternehmen Signa die 28 Sporthäuser und die drei Luxushäuser KaDeWe in Berlin, Alsterhaus in Hamburg sowie Oberpollinger in München mehrheitlich. Ende 2012 hatte Signa für mehr als 1,1 Milliarden Euro die Immobilien des KaDeWe und von 16 weitere Kaufhäusern übernommen. Oberpollinger und weitere Karstadt-Immobilien gehören der Signa-Gruppe schon länger. Insgesamt besitzt Signa derzeit 20 Karstadt-Immobilien.

Ein Kaufpreis für die Mehrheitsübernahme bei den Sport-und Luxushäusern sei nicht gezahlt worden, teilte Berggruen mit. Die Investitionen von 300 Millionen Euro sollen in alle Bereiche des Warenhausunternehmens fließen. Die Kartellbehörden müssen dem Geschäft noch zustimmen.

Berggruen bezeichnete das Geschäft in einer Mitteilung als „Beitrag zur weiteren Gesundung des Unternehmens“ und als „klares Bekenntnis zum Geschäftsmodell Warenhaus“. In dem Kerngeschäft mit den verbleibenden 83 Warenhäusern sehe er in den nächsten Jahren große Wachstumschancen. Der Geschäftsführer der Signa Holding, Christoph Stadlhuber, bezeichnete das Geschäft als „Meilenstein“ in der Geschichte des Unternehmens.

Handelsexperten und die Gewerkschaft Verdi hatten in der Vergangenheit mit Nachdruck Investitionen in die Modernisierung der Warenhauskette gefordert. Berggruen selbst hatte vor einigen Monaten eingeräumt, die Probleme bei der Übernahme des Warenhausunternehmens unterschätzt zu haben.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
DAX
Chart
DAX 12.573,00 -0,21%
TecDAX 2.383,00 -0,22%
EUR/USD 1,1961 +0,17%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. BANK 13,98 +1,81%
HEID. CEMENT 85,32 +1,51%
SIEMENS 117,60 +1,07%
THYSSENKRUPP 25,19 -3,31%
RWE ST 20,27 -2,90%
E.ON 9,20 -2,73%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 146,99%
Allianz Global Inv AF 108,92%
Commodity Capital AF 106,66%
Crocodile Capital MF 99,99%
BlackRock Global F AF 87,23%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.