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Kaufprämie für E-Autos kann ab heute beantragt werden

Kaufprämie für E-Autos kann ab heute beantragt werden

Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai gekauft wurden – Je nach Modell können die Käufer bis zu 4000 Euro „Umweltbonus“ bekommen.

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„Das Thema Elektromobilität entscheidet zusammen mit der Digitalisierung über die Zukunft der Automobilindustrie.“Sigmar Gabriel (SPD)

Berlin. Noch sind Elektroautos Exoten auf Deutschlands Straßen. Das soll sich ändern. Mit einem milliardenschweren Förderprogramm wollen die schwarz-rote Bundesregierung und die Autoindustrie den Absatz ankurbeln, Ladestationen bauen und die Batterie-Forschung vorantreiben. Wer ein E-Auto haben will, kann sich ab heute die versprochenen Kaufprämien sichern.

Wie hoch sind die Kaufprämien? Für reine Elektroautos mit Batterie gibt es 4000 Euro „Umweltbonus“, wie die Prämien offiziell heißen – je 2000

Euro vom Bund und 2000 Euro vom Hersteller, die sich die Gesamtkosten von 1,2 Milliarden Euro teilen. Bei Hybridwagen, die per Stecker geladen werden und einen ergänzenden Verbrennungsmotor haben, sind es 3000 Euro Prämie (je 1500 Euro Staat/Hersteller).

Wo kann ich einen Antrag stellen? Wie 2009 bei der „Abwrackprämie“ beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) – allerdings nur online in einem Internet-Portal. Dort werden auch alle Fahrzeugmodelle der Hersteller aufgeführt sein, für die die Prämie gilt. Das E-Auto darf als Basismodell nicht mehr als 60000 Euro kosten, damit keine Luxusschlitten gefördert werden.

Welche Unterlagen sind nötig? Das Online-Verfahren ist zweistufig. Zunächst muss der Umweltbonus mit dem Kauf- oder Leasingvertrag beantragt werden. Der Käufer erhält vom Bafa einen Zuwendungsbescheid und muss eine Kopie des Kfz-Scheins, des Kfz-Briefs sowie der Rechnung vom Autohändler hochladen. Für den Bonus vom Staat muss auf der Rechnung stehen, dass der Hersteller eine Prämie in gleicher Höhe schon vom Nettokaufpreis abgezogen hat.

Wer kann den „Umweltbonus“ beantragen? Privatpersonen, Firmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine. Das E-Auto darf erst nach dem 18. Mai gekauft worden sein. Käufer müssen es mindestens neun Monate behalten, das gilt auch für Leasingwagen.

Wie lange gilt der Bonus? Gezahlt wird nur, solange Geld im Fördertopf ist, den der Bund mit 600 Millionen Euro füllt. Spätestens am 30.

Juni 2019 ist Schluss.

Welche Hersteller machen bei den Kaufprämien mit? Die deutschen Autobauer wie Volkswagen, Daimler und BMW sind dabei, aber auch viele ausländische Hersteller ziehen mit. So beteiligen sich nach Angaben des Branchenverbandes VDIK Citroën, Hyundai, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Renault, Toyota und Volvo.

Welchen Effekt soll die Prämie haben? Die Regierung will so den Kauf von „mindestens 300000 Fahrzeugen“ anschieben.

Lohnt sich ein E-Auto steuerlich? Ja. Rückwirkend zum 1. Januar 2016 soll die Steuerbefreiung für neue und umgerüstete E-Autos von fünf auf zehn Jahre ausgeweitet werden. Arbeitnehmer müssen keine Steuern zahlen, wenn sie in der Firma ihr privates E-Auto aufladen. Arbeitgeber können geldwerte Vorteile pauschal mit 25 Prozent Lohnsteuer besteuern. Diese Regelungen gelten befristet vom 1. Januar 2017 bis Ende 2020.

LN

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