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Länder nehmen die Bahn in die Pflicht

Wolfsburg Länder nehmen die Bahn in die Pflicht

Um bei Stürmen besser gerüstet zu sein, fordern die Verkehrsminister der Länder von der Deutschen Bahn ein Konzept zur besseren Vorsorge und besseren Information der Reisenden. Einem entsprechenden Antrag Schleswig- Holsteins stimmten die Ressortchefs der Länder einstimmig zu.

Wolfsburg. Zum Abschluss der Verkehrsministerkonferenz in Wolfsburg sagte der Kieler Verkehrs-Staatssekretär Thilo Rohlfs: „Die Sperrungen wegen defekter Oberleitungen und umgestürzter Bäume nach den letzten drei Herbststürmen haben einmal mehr deutlich gemacht, wie empfindlich die Infrastruktur der Bahn ist. Darum erbitten wir von der DB Netz ein Konzept, wie sie sich künftig wetterfester aufstellen und zugleich zügiger Schäden beseitigen will.“ Zur besseren Vorsorge gehöre vor allem ein rechtzeitiger Grünschnitt entlang der Strecken. Das einstimmige Votum der Länder sei „schon ein großer Druck auf die Bahn“, erklärte Rohlfs.

Außerdem erwarteten die Verkehrsminister nun, dass die Bahn ihre betroffenen Kunden in solchen Fällen im Rahmen eines verbesserten Krisenmanagements schnell und umfassend informiert. „Die Bahn muss stärker auch in die sozialen Netzwerken rein.“ Es könne nicht angehen, dass sich die Bahn-Kundschaft dort nur untereinander austausche.

Mit Blick auf künftige alternative Antriebsformen im ÖPNV sprach sich Rohlfs mit seinem rheinland-pfälzischen Kollegen Andy Becht (FDP) dafür aus, den ländlichen Raum bei der Schaffung moderner Mobilität nicht zu benachteiligen. „Natürlich lastet der Innovationsdruck schon allein aufgrund anhängiger Verfahren – wie jetzt in Kiel – zunächst auf Regionen mit hoher Schadstoffbelastung. In einem zweiten Schritt müssen wir aber über Bundesförderungen zur breiten Flottenmodernisierung im Personennahverkehr kommen“, sagte Rohlfs. ctö

LN

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