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Leitungswasser als Testsieger

Leitungswasser als Testsieger

Gut 147 Liter Mineralwasser kaufen und trinken die Deutschen im Schnitt pro Kopf und Jahr. Laut einer neuen Untersuchung der Stiftung Warentest steht aber das, was in Deutschland aus dem Hahn kommt, dem teuren Verwandten aus der Flasche in nichts nach.

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Gut 147 Liter Mineralwasser trinken die Deutschen im Schnitt pro Kopf und Jahr. Das bedeutet viel Schlepperei, einen gewissen Kostenfaktor und eine echte Zumutung für die Umwelt, die von riesigen Kunststoffmengen zugemüllt wird. Dabei könnten wir es viel einfacher haben: Laut einer neuen Untersuchung der Stiftung Warentest steht das, was in Deutschland aus dem Hahn kommt, dem teuren Verwandten aus der Flasche in Qualität und Zusammensetzung in nichts nach. Im Gegenteil: In einigen der 30 getesteten stillen Mineralwassersorten fanden die Chemiker derart hohe Keimkonzentrationen, dass sie für Immunschwache bedenklich sind. Die Proben aus Trinkwassernetzen in 28 deutschen Städten hingegen waren einwandfrei und erfüllten die strengen Auflagen der Trinkwasserverordnung.

Die Hightech-Analysemethoden offenbaren zwar Spuren von Chemikalien in den Wasserproben, die überall in den Waschräumen der Rathäuser gezapft wurden. Die Konzentrationen seien aber gesundheitlich unbedenklich, erklärt Hubertus Primus, Vorstand der Stiftung Warentest. „Leitungswasser ist so gesund wie Flaschenware, unschlagbar günstig und umweltschonend obendrein.“

In fünf der 30 stillen Mineralwässer fanden die Tester hingegen oberirdische Verunreinigungen von Pflanzenschutzmitteln, einem Süßstoff und einem Abbauprodukt, das vom umstrittenen Pestizid Glyphosat oder aus Wasch- und Reinigungsmitteln stammt. Die Spuren sind jedoch nicht gesundheitsgefährdend.

In Österreich hat sich das mit dem Leitungswasser offenbar herumgesprochen. Im Schnitt konsumiert man dort nur bescheidene 84 Liter Mineralwasser pro Jahr. Der Rest ist Leitungsware – oder Almdudler.

Stefanie Gollasch

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