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Letzte Fahrt für die Hanseboot

Hamburg Letzte Fahrt für die Hanseboot

Über Jahrzehnte gehörte die Hanseboot im Herbst zu den festen Terminen von Segelfreunden und Motorbootfahrern in Norddeutschland. Doch nun ist Schluss. Es fehlt an Nachwuchs für das Erlebnis auf dem Wasser.

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Damit heute alles glänzt, wurde gestern in den Messehallen noch eifrig geputzt und poliert.

Quelle: Foto: Reinhardt/dpa

Hamburg. Zum letzten Mal öffnet heute die Bootsmesse Hanseboot auf dem Hamburger Messegelände ihre Tore. 520 Aussteller präsentieren bis zum 5. November die Welt des Wassersports. Messechef Bernd Aufderheide begründete das überraschende Aus der Traditionsmesse mit rückläufigen Aussteller- und Besucherzahlen. 2016 ließen sich nur noch 60000 Besucher locken, zu Spitzenzeiten waren es mehr als 100 000.

Die Branche schwächelt auch auf Herstellerseite. Die sieben größeren Betriebe in Hamburg und Schleswig- Holstein produzierten 2016 Boote und Jachten im Wert von 119 Millionen Euro. Das sei ein Rückgang um zwei Drittel, wobei das Vorjahr von der Ablieferung spektakulärer Megajachten geprägt gewesen sei, teilte das Statistikamt Nord gestern mit. Reparaturen, Instandhaltungs-, Um- und Ausbauarbeiten gingen um zehn Prozent zurück. Bundesweit herrscht ebenfalls eher Flaute.

Angesichts des Endes der seit 1961 veranstalteten Messe kündigte Projektleiter Heiko Zimmermann an: „Grund genug für uns, bei der letzten Hanseboot noch mal alles zu geben und diese faszinierende Branche mit allen Facetten zu präsentieren.“ Die Eintrittspreise wurden auf das Niveau von 1961 gesenkt. Damals kostete ein Ticket sechs D-Mark, heute drei Euro.

Entlang eines Steges soll sich in Halle B6 besonderes Hafenflair entwickeln, hier machen Motor- und Segelboote fest. Im Hafen-Café mit maritimer Lounge darf gestaunt und gefachsimpelt werden. Der Segelcampus wird als „idealer Ort für Einsteiger“ angepriesen – den Umgang mit Schot und Pinne an der Jolle gibt es inklusive.

Wer den direkten Wasserkontakt sucht, kann sich in der Funsport Halle (B1.EG) im Wasserbecken beim Wakeboarden, Stand-Up-Paddling, Seabob-Fahren und der Neuheit Kitefoilen – Kitesurfen bei Leichtwind – ausprobieren.

Experten erläutern in Vorträgen und Workshops handwerkliche Tipps. Zubehör und Ausrüstungen runden das Angebot ab.

LN

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