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Lösung des Bonus-Streits bei VW in Sicht

Wolfsburg Lösung des Bonus-Streits bei VW in Sicht

Probleme mit Rückrufen bleiben.

Wolfsburg. . Beim Streitthema Bonuszahlungen für die VW-Spitze zeichnet sich eine rasche Lösung ab. Der Volkswagen-Vorstand will nach dpa- Informationen freiwillig auf einen Teil seiner umstrittenen millionenschweren Prämien verzichten. Ein Vorschlag liege auf dem Tisch, hieß es aus VW-Kreisen. Details wurden nicht bekannt, ein Sprecher in Wolfsburg wollte sich nicht äußern.

Ein anderes Problem wird den Konzern aber noch wochenlang belasten: Der Diesel-Rückruf des VW-Passats infolge der Abgas-Krise droht zum Desaster zu werden. Trotz Nachbesserungen an der neuen Software ist es Volkswagen bislang nicht möglich, die vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten. Nach Angaben eines VW-Sprechers will der Autobauer nun den Rückrufplan ändern und andere Fahrzeuge — darunter den Golf — früher in die Werkstätten rufen.

Zum Zeitkorridor beim Passat wollte sich VW nicht äußern. Wie zu hören war, könnte sich der Rückruf noch bis in den Juni verzögern. Eigentlich hatte er Anfang März anlaufen sollen. Doch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verweigert seit Wochen die Freigabe. Gründe dafür nennen weder VW noch das KBA. Offenbar gibt es Probleme mit Verbrauchswerten. Demnach soll der Diesel-Verbrauch nach dem Aufspielen der neuen Motorsoftware leicht gestiegen sein. Die Besitzer der 160 000 2,0-Liter-Fahrzeuge, die von der illegalen Software befreit werden sollen, brauchen also weiter viel Geduld.

Wann nun die ersten Golf-Modelle in den Werkstätten auftauchen könnten, ist letztlich aber auch abhängig von einer Genehmigung der Behörde. Aus Konzernkreisen war zu hören, dass Optimisten auf grünes Licht noch im April hofften.

„Aufsichtsrat und Vorstand sind sich einig, dass angesichts der aktuellen Lage des Unternehmens ein Zeichen auch beim Thema Vorstandsvergütung gesetzt werden muss“, sagte gestern Abend eine mit den Beratungen vertraute Person. Details zu den Einbußen bei den Boni für das vergangene Jahr, die einen Großteil der Gesamtvergütung im Vorstand bilden, wurden gestern nicht bekannt. Jedoch verlautete aus sicherer Quelle: „In der Konsequenz würde dies zu einer deutlichen Absenkung der variablen Vergütung führen.“ Ein Unternehmenssprecher wollte sich dazu nicht äußern. Wie zu hören war gelte die Bereitschaft zu Verzicht „auf eigenen Wunsch“ nachträglich auch für den neuen Aufsichtsrats-Chef Hans Dieter Pötsch.

LN

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