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Wirtschaft im Norden Lübecker holen sich den Frühling nach Hause
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10:11 29.02.2016
Die Lübeckerin Kathleen Busch (29) sucht Primeln für den Vorgarten aus, ihr Sohn Fynn (3) darf die Farbe bestimmen. Quelle: Fotos: Olaf Malzahn

Noch gut drei Wochen dauert es, dann beginnt der Frühling offiziell. Doch schon an diesem Wochenende haben die ersten warmen Sonnenstrahlen es durch die Wolkendecke geschafft. Für die Baumärkte und Gärtnereien bedeutet das Hochbetrieb. Denn die Lübecker sind bereits voller Vorfreude auf das nahende Frühjahr und decken sich mit Blumen und Gartenzubehör ein. „Wir merken, dass das Geschäft anzieht. Sobald die Temperaturen zweistellig werden, geht es richtig los“, erzählt Hagebau-Marktleiter Jens-Dieter Haß. Doch schon jetzt kommen viele Kunden und holen sich ein Stück Frühling nach Hause. Und auch das Zubehör ist gefragt: Blumenerde, Dünger, Schubkarren oder Spaten landen in den Einkaufswagen.

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Die Lübeckerin Kathleen Busch (29) sucht Primeln für den Vorgarten aus, ihr Sohn Fynn (3) darf die Farbe bestimmen.

Gundela und Helmut Kuhlmann schauen sich nach den ersten Frühlingsboten um. „Zu allererst brauchen wir aber einen Kasten für die Terrasse, den wir dann bepflanzen“, erzählt die 78-Jährige, „wenn wir auf unserem Sofa sitzen und raus schauen, freuen wir uns über die bunte Pracht.“ Die Tulpen in ihrem Garten sind bereits aus der Erde gekommen, nun fehlen nur noch farbenfrohe Primeln.

Marco Kiepke (32) hat noch keinen Garten, er holt sich den Frühling deshalb in seine Wohnung. „Auf unserem Tisch soll eine Schale mit Krokussen, Hyazinthen und Narzissen stehen“, erzählt er und schlendert durch die bunten Reihen. „Seit einigen Tagen laufen unsere Frühlingsblüher gut“, erzählt Christian Schlensog. Er ist Assistent der Geschäftsleitung im Bauhaus Lübeck-Moisling und hat seine Gartenabteilung immer im Blick. „Besonders Stiefmütterchen und Primeln sind gefragt“, sagt er. Ellinor Hansen-Fricke (57) freut sich schon lange auf diesen Tag. „Ich glaube zwar, dass der Winter noch bleibt, aber mit den ersten Sonnenstrahlen brauche ich auch ein paar Blumen“, sagt sie. Die ersten Primeln kommen in einen Kasten an der Hauswand, alles Ton in Ton. „Dann entsteht ein kleines Stillleben und ich freue mich, wenn ich nach Hause komme“, schwärmt die 57-Jährige.

Auch bei Obi erstrahlt die Gartenabteilung in allen Farben. „Wir müssen allerdings noch gut auf unsere Pflänzchen aufpassen. Nachts kommen sie nach drinnen oder werden abgedeckt, weil es einfach zu kalt ist“, erzählt Marktleiter Marc Berenskat. Die Kunden hält das nicht davon ab, sich die bunte Farbenpracht nach Hause zu holen. „Wir warten schon auf den Frühling, es wird Zeit, dass er kommt“, meint Kathleen Busch (29). Sie hat bereits einige Primeln und Blumenampeln im Wagen stehen. Und auch Sohn Fynn (3) strahlt, er durfte die Farben aussuchen und hat sich für ein leuchtendes Gelb und ein zartes Lila entschieden.

Bevor bei Dieter Ebert gepflanzt werden kann, stehen noch einige Arbeiten an. „Die Bäume müssen abgesägt werden, der Rasen vertikutiert werden und die Büsche abgeholzt werden“, erzählt der 65-Jährige. Weil die alte Schaufel ihren Geist aufgegeben hat, kauft der Hobbygärtner bei Obi eine neue. Anschließend kann es losgehen, immerhin hat Ebert 1000 Quadratmeter zu bewirtschaften.

Maike Wegner

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