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Markantstreit: Klagt die Stadt gegen das Land?

Grevesmühlen Markantstreit: Klagt die Stadt gegen das Land?

Verwaltung erwägt rechtliche Schritte. Stadtvertreter zögern noch.

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Markant und Aldi möchten an die Bahnschienen ziehen.

Grevesmühlen. Die Zukunft des geplanten Supermarktes auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände in Grevesmühlen bleibt ungewiss. Die Stadt zieht für den schlimmsten Fall nun sogar eine Klage gegen das Land in Betracht. „Die Standpunkte beider Seiten stehen sich ziemlich konträr gegenüber“, sagte Bürgermeister Jürgen Ditz am Montagabend während einer Sondersitzung der Stadtvertretung. Auch ein weiteres Treffen zwischen Vertretern der Verwaltung und der Landesplanung gestern blieb ohne konkretes Ergebnis. „Beide Seiten haben Aufgaben bekommen“, sagte Ditz auf Nachfrage. Zumindest aber werde das Vorhaben nochmals beleuchtet, ließ er durchblicken.

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Markant und Aldi möchten an die Bahnschienen ziehen.

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Über Details vereinbarten Stadt und Landesplanung Stillschweigen. Bis Mitte November seien erste Ergebnisse zu erwarten. Das Amt für Raumordnung und Landesplanung hatte den geplanten Bau des 2700

Quadratmetergroßen Marktes negativ bewertet. Das Projekt droht deshalb zu scheitern.

Die Stadtvertreter ließen die Möglichkeit rechtliche Schritte einzuleiten, aus der Beschlussvorlage zwar streichen. Deutlich wurde jedoch auch: Aufgeschoben ist in diesem Fall nicht aufgehoben. Die Stadtvertreter wollen sich jedoch zunächst über die Konsequenzen informieren lassen. Und so beauftragten die Abgeordneten die Stadt lediglich, weiterzuverhandeln.

Doch es wurde Kritik laut. „Das Projekt ist lange und umfangreich geplant worden. Für mich ist es unverständlich, dass nicht schon früher Gespräche mit der Landesplanung stattgefunden haben“, sagte Jörg Bibow, Vorsitzender der Fraktion der Freien Wählergemeinschaft. Christiane Münter (parteilos) kritisierte die Informationspolitik der Stadt: „Die Verwaltung hat die Dringlichkeit verursacht. Die Stadtvertreter sind auf den Holzweg geführt worden.“

Bauamtsleiter Lars Prahler erklärte, dass die Landesplanung nahezu von Beginn an beteiligt war. „Gerade deshalb war die negative Stellungnahme für uns ein äußerst unerwartetes Ergebnis“, sagte Prahler. Mit den Investoren von der Bartels-Langness Handelsgesellschaft sei man bereits so weit, dass neben Aldi und Markant nun nur noch ein Bäcker anstelle von mehreren kleineren Geschäften zusätzlich in den Markt einzieht. Markant-Geschäftsführer Klaus Stechhöfer betonte jedoch, dass eine Verkleinerung der Gesamtfläche am Sortiment nichts ändern würde. „Dann haben wir trotzdem 40

000 Artikel. Für die Kunden wird es nur enger.“ Das Amt in Schwerin bemängelt die Größe des Marktes, sieht darin eine Gefahr für die Geschäfte in der Innenstadt.

Robert Niemeyer

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