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Wirtschaft im Norden Marktbetreiber müssen gegen Fälscher vorgehen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Marktbetreiber müssen gegen Fälscher vorgehen
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20:17 07.07.2016
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Luxemburg

. Günstige Klamotten mit Etiketten von Lacoste, Burberry oder Tommy Hilfiger, billige Uhren mit der Markenbezeichnung Rado – in den Prager Markthallen wurden preisbewusste Kunden fündig. Manche Käufer mögen geahnt haben, dass sie hier gefälschte Produkte erwarben. Sie griffen dennoch zu. Ein neues Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) dürfte solche illegalen Geschäfte künftig weiter erschweren.

Die EuGH-Richter in Luxemburg stellten in einem EU-weit maßgeblichen Urteil gestern fest: Ein Marktbetreiber muss gegen Anbieter gefälschter Markenware auf seinem Gelände vorgehen. Die obersten EU-Richter gaben damit den Herstellern von Markenuhren und -kleidung Recht, die gegen den Betreiber eines Marktes in Prag geklagt hatten. Vermieter von Standplätzen können demnach gezwungen werden, von einzelnen Händlern begangene Markenrechtsverletzungen abzustellen und neue Verstöße zu verhindern. Von ihnen könne aber „keine generelle und ständige Überwachung ihrer Kunden“ verlangt werden, hieß es.

LN

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