Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Norden Mehr als 1000 Schrottfahrräder zu neuem Leben erweckt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Mehr als 1000 Schrottfahrräder zu neuem Leben erweckt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:06 09.10.2018
Der Rahmen eines angeschlossenen, halb auseinandergenommenen Fahrrads, von dem Lenker, Vorderrad und Sattel gestohlen sind. Quelle: Jens Kalaene/archiv
Hamburg

Die Hamburger Stadtreinigung hat im ersten Halbjahr 2018 fast 700 Schrottfahrräder wieder flottgemacht. Durch den Verkauf der Räder erzielte der städtische Betrieb einen Erlös von 45 465,63 Euro, wie aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des grünen Bürgerschaftsabgeordneten Martin Bill hervorgeht. Durchschnittlich kostete eines der 694 Räder 65 Euro.

Die Stadtreinigung betreibt seit April vergangenen Jahres auf dem Recyclinghof Brandstücken in Osdorf eine Fahrradwerkstatt. Zwei Mitarbeiter bauen aus den im Stadtgebiet eingesammelten Fahrradleichen wieder funktionsfähige Gefährte zusammen. Im vergangenen Jahr hatten sie 460 Fahrräder wieder aufgemöbelt, die für 26 049,30 Euro über das Gebrauchtwarenkaufhaus Stilbruch verkauft wurden.

„Es ist super, dass durch die neue Fahrradwerkstatt schon über 1000 Räder wieder neue Besitzer gefunden haben und nun wieder funktionstüchtig durch Hamburg fahren“, freute sich der Grünen-Abgeordnete Bill. Im vergangenen Jahr sammelte die Stadtreinigung 4046 Schrottfahrräder ein. Im ersten Halbjahr 2018 wurden 1773 Fahrradleichen geborgen.

dpa/lno

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Unternehmen in Deutschland setzen mehrheitlich auf klassische Zahlungsmethoden und stehen neuartigen digitalen Zahlungswegen skeptisch gegenüber.

09.10.2018

Nordrhein-Westfalen und Hamburg wollen erreichen, dass mehr Container-Transporte auf Bahn und Binnenschiffe verlagert werden.

08.10.2018

Trotz anhaltender Kritik treibt die Gazprom-Tochter Nord Stream 2 den Bau der umstrittenen Ostseepipeline voran.

08.10.2018