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Mietpreisbremse zeigt in Berlin kaum Wirkung

Berlin Mietpreisbremse zeigt in Berlin kaum Wirkung

Knapp ein Jahr nach Einführung der Mietpreisbremse in Berlin zeigt eine erste Untersuchung, dass sie kaum greift.

Berlin. Knapp ein Jahr nach Einführung der Mietpreisbremse in Berlin zeigt eine erste Untersuchung, dass sie kaum greift. Die Mieten in der Hauptstadt seien im Schnitt um 31 Prozent höher als zulässig, ergab eine Studie des Instituts Regiokontext im Auftrag des Berliner Mietervereins, sagte Vize-Geschäftsführerin Wibke Werner. Detaillierte Ergebnisse will der Verein Ende Mai vorstellen. Regiokontext verglich Angebotsmieten mit dem Mietspiegel; Neubauten wurden nicht berücksichtigt. Laut Mietpreisbremse darf die Miete bei Wiedervermietung die ortsübliche Vergleichsmiete höchstens um zehn Prozent überschreiten. Bei Neubauten und der ersten Vermietung nach umfassender Sanierung gilt die Regelung nicht. Zuständig für die Durchsetzung ist allerdings der Mieter selbst – er muss also notfalls gegen seinen Vermieter vor Gericht ziehen. In Schleswig-Holstein wurde die Mietpreisbremse am 1. Dezember 2015 in zwölf Kommunen eingeführt.

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