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Wirtschaft im Norden Mineralwasserdurst weiter gestiegen: Stilles im Trend
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Mineralwasserdurst weiter gestiegen: Stilles im Trend
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21:16 11.07.2016

Ob es um Nass aus den dunklen Tiefen des Fidschi-Regenwaldes oder aus dem kleinen Mineralbrunnen um die Ecke geht, der Durst auf Mineralwasser ist in Deutschland ungebrochen. Mit einem durchschnittlichen jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 147,3 Litern konnte sich die Branche auch 2015 wieder über einen neuen Rekordwert freuen. Noch vor 15 Jahren hatte der Pro-Kopf-Verbrauch mit 100 Litern deutlich niedriger gelegen. Anfang der 1970er Jahre war Mineralwasser mit einem Verbrauch 12,5 Litern dagegen noch ein exotisches Nischenprodukt.

Knapp 200 Mineralbrunnen füllen in Deutschland heute jährlich mehr als 14 Milliarden Liter Wasser ab. Der Verbraucher kann dabei unter mehr als 500 meist regionalen Mineralwässern und 35 Heilwässern wählen. Mit einem Umsatz von knapp 3,4 Milliarden Euro (plus 1,0 Prozent) und 12500 Beschäftigten zählt die Branche zu den Schwergewichten in der Getränkeindustrie.

Der Getränkebrunnen aus der Region zählt dabei nach Einschätzung des GfK-Konsumforschers Günter Birnbaum zu den aktuellen Gewinnern. Auch stilles Wasser boomt. Das gelte heute als Trendgetränk der jungen Generation im Alter von bis zu 35 Jahren, sagt Experte Birnbaum.

LN

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