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Günther sieht in Marineschiffbau Schlüsseltechnologie

Kiel Günther sieht in Marineschiffbau Schlüsseltechnologie

Klares Bekenntnis für den Marineschiffbau: Ministerpräsident Günther sieht in dem Zweig eine Schlüsseltechnologie für Deutschland. Bei einem Werftbesuch macht er sich mit der Fertigung vertraut. Günther betont die Bedeutung für Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU).

Quelle: Carsten Rehder/archiv

Kiel. Ministerpräsident Daniel Günther hat sich klar zum Marineschiffbau in Schleswig-Holstein bekannt. Dieser Bereich sei wichtig für Arbeitsplätze und die Wertschöpfung im Land, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag bei einem Besuch der Kieler Werft German Naval Yards. Sie ist spezialisiert auf die Planung und den Bau großer Marineschiffe. Dazu gehören Fregatten und Korvetten. In Kiel beschäftigt sie etwa 400 Menschen. Hinzu kommen 550 bei der Schwesterwerft Nobiskrug in Rendsburg. Derzeit sind am Standort Kiel der Werft ein Forschungsschiff und die erste von vier Korvetten für Israel im Bau.

„Ich bin stolz, dass dieses Unternehmen seinen Sitz in Kiel hat“, sagte Günther. Die Werft hofft darauf, von der Beschaffungsoffensive zu profitieren, die für Schiffe der Deutschen Marine bis 2030 im Volumen von mindestens 15 Milliarden Euro geplant ist. Vorgesehen ist unter anderem der Bau mehrerer Korvetten und Mehrzweckkampfschiffe. Von Aufrüstung zu sprechen, sei Unsinn, sagte Günther. Die Bundeswehr habe vielmehr deutlichen Nachholbedarf bei der Ausrüstung.

Es sei gut, dass Union und SPD im Koalitionsvertrag Erleichterungen im Ausschreibungsverfahren vereinbart hätten, sagte Günther. Damit soll deutschen Unternehmen der Zugang zu Aufträgen erleichtert werden. Aus Günthers Sicht muss der Überwasserschiffbau im Marine-Bereich als Schlüsseltechnologie im nationalen Interesse eingeordnet werden. Damit würde dieser Zweig als besonders unterstützenswert definiert.

In Begleitung von Geschäftsführer Holger Kahl machte sich Günther auf der Kieler Werft einen Eindruck von den Fertigungsprozessen hochkomplexer Schiffsneubauten. „Mit German Naval Yards haben wir einen exzellenten Arbeitgeber in der Region“, sagte Günther. „Hier entstehen Produkte, die nicht nur innovativ sind, sondern auch weltweit führend.“

Die Werft war entstanden aus dem Überwasserschiffbau der früheren Werft HDW. Der Schiffbaubetrieb verfügt nach eigenen Angaben über den leistungsstärksten Portalkran im Ostseeraum und über das größte, 426 Meter lange Trockendock in der Region. Es fasst 379 Millionen Liter.

dpa/lno

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