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Mittagessen bei Aldi: Discounter führt frische Fertiggerichte ein

Lübeck Mittagessen bei Aldi: Discounter führt frische Fertiggerichte ein

Rindercevapcici in Paprikasoße, dazu Pariser Karotten und Gemüsepolenta: Solche und ähnliche Mittagsgerichte gibt es seit dieser Woche bei Aldi Nord zu kaufen. Der Discounter macht damit den Kantinen Konkurrenz.

Aldi Nord macht mit neuen Mittagsgerichten den Kantinen Konkurrenz.

Quelle: Felix König

Lübeck. Die Speisen sind fertig gekocht und liegen — in schwarzen Plastikschalen verpackt — in den Kühltruhen der Märkte. Vor dem Verzehr müssen sie nur noch in einer Mikrowelle oder in einem Backofen erhitzt werden. „Mit den ,Frischen Fertiggerichten‘ unserer Eigenmarke Lindtmanns möchten wir dem Kundenwunsch nach zubereitungsfertigen, gesunden und frischen Gerichten entsprechen“, sagt eine Unternehmenssprecherin. Mehr als 40 Fertigessen hat Aldi Nord eigenen Angaben zufolge im Sortiment, täglich wechselnd werden daraus zwei ausgewählt.

 

LN-Bild

Saskia Wulf (22) hat sich zwei Aldi-Gerichte genauer angesehen: Rindercevapcici mit Karotten und Gemüsepolenta (l.) sowie Schweinerückensteak in Zwiebelsoße mit Mischgemüse und Kartoffeln.

Quelle: König

„Unsere Kunden erwarten solche Angebote.“ Marion Grundmann, Edeka-Sprecherin

Diese Woche standen unter anderem deftiger Linseneintopf, Schweinerückensteak und Hähnchenkeule auf dem Speiseplan des Discounters. Die 450 bis 580 Gramm schweren Gerichte würden nach traditionellen Rezepturen schonend hergestellt, sagt die Aldi-Sprecherin. Der Preis beträgt 2,99 Euro.

Die Reaktionen darauf sind gemischt. In einigen Filialen im Norden waren die Gerichte in dieser Woche bereits am späten Mittag ausverkauft, in anderen werden sie von den Kunden eher skeptisch betrachtet, zum Beispiel von der Lübeckerin Saskia Wulf. „Das spricht mich nicht so an“, sagt sie und blickt auf die beiden Tagesmenüs. Allerdings ist die 22-Jährige generell kein großer Fan von Fertigessen. Auch in die Kantine geht die Auszubildende zur Speditionskauffrau bei ihrer Arbeit selten. „Ich versuche immer, mir mein Essen selbst zuzubereiten“, sagt sie.

Waren aus der Frischetheke sind Experten zufolge für die Händler ein lukratives Geschäft. Aldis Konkurrenten Lidl und Penny verzichten allerdings bisher auf frische Mittagsgerichte, bieten stattdessen aber Salate, Obstmischungen und andere Snacks an. In vielen Supermärkten dagegen werden Fertigessen schon seit mehreren Jahren verkauft, etwa bei Edeka. „Wir sind führend in dem Bereich und haben ganz viele verschiedene Angebote“, sagt deren Sprecherin Marion Grundmann. Bei dem genossenschaftlich organisierten Verbund entscheide aber jeder Kaufmann selbst, was er ins Sortiment seines Geschäfts aufnehme.

„Etliche Kaufleute haben kleine Bistros, in denen es Mittagessen gibt“, sagt sie. Darüber hinaus seien frische Fertiggerichte im Obst- und Gemüsebereich, in Kühltruhen sowie in einigen Märkten auch direkt am Wurst- und Fleischstand erhältlich. „Unsere Kunden erwarten solche Angebote“, sagt Grundmann. Dass Aldi in dem Bereich nun ebenfalls mitmischen will, sieht sie gelassen. „Wir sind da sehr gut aufgestellt und punkten durch unsere großen Auswahlmöglichkeiten“, sagt sie.

Von Janina Dietrich

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