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Nervosität in der Wirtschaft: Ifo-Index fällt

München Nervosität in der Wirtschaft: Ifo-Index fällt

In der deutschen Wirtschaft wächst die Furcht vor einer Konjunkturabkühlung. Im Februar gab der Ifo-Geschäftsklimaindex zum dritten Mal in Folge nach, von 107,3 Punkten im Januar auf 105,7 Punkte, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung gestern mit.

München. Drei Rückgänge des Konjunkturbarometers in Folge werden traditionell als Abschwungsignal gedeutet. „Die Sorgen der deutschen Wirtschaft werden größer, insbesondere in der Industrie“, erklärte der scheidende Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Ihre aktuelle Lage schätzten die 7000 befragten Firmen aus Industrie, Einzel- und Großhandel sowie aus der Bauwirtschaft im Februar leicht besser ein. Der entsprechende Index stieg von 112,5 auf 112,9 Punkte. Der Blick in die Zukunft fiel allerdings deutlich pessimistischer aus: Der Erwartungsindex rutschte von 102,3 auf 98,8 Punkte. Experten hatten zwar mit einem neuerlichen Rückgang des Ifo-Index gerechnet, aber einen weniger deutlichen Dämpfer erwartet.

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