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Wirtschaft im Norden Nordic baut neue Rettungsschiffe
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22:16 24.09.2013
Per Knopfdruck löst Dmitrii Malofeev von der russischen Klassifikationsgesellschaft den ersten Stahlschnitt aus. Quelle: Foto: Susanne Meyer

Auf der Nordic Yards Werft haben die Fertigungsarbeiten an den beiden eisbrechenden Rettungs- und Bergungsschiffen (Multipurpose Rescue and Salvage Vessel) für das russische Transportministerium begonnen. Das russische Transportministerium hatte die beiden eisbrechenden Rettungs- und Bergungsschiffe im Dezember 2012 bei Nordic Yards bestellt.

Nach ihrer Auslieferung in 2015 werden die 88 Meter langen und 18,50 Meter breiten Schiffe vom russischen State Maritime Rescue Coordination Centre (SMRCC) für Patrouillen und Rettungseinsätze auf der nördlichen Polarmeerroute eingesetzt. Sie sind zur Bekämpfung von Bränden und Ölverschmutzungen vorgesehen. Dank ihrer hochspezialisierten Ausrüstung und einem Hubschrauberlandeplatz am Bug sind sie zudem für die Suche und Rettung in Not geratener Schiffe sowie die Evakuierung und medizinische Versorgung von Personen geeignet. Der erste Stahlzuschnitt erfolgte am Montag im Beisein von Vertretern der Klassifikationsgesellschaft Russian Maritime Register of Shipping (RMRS) am Wismarer Standort.

Die Schiffe der Eisklasse sind für den Einsatz bei einer Eisdicke von bis zu einem Meter und somit bestens für arktische Bedingungen ausgelegt. Die Gesamtleistung je Schiff liegt bei sieben Megawatt.

„Dieser Auftrag festigt Nordic Yards‘ Ruf als zuverlässiger und kompetenter Partner auf dem russischen Markt — im arktischen Bereich und im Segment Offshore Öl und Gas“, so Vitaly Yusufov, Eigentümer und Vorsitzender der Geschäftsführung bei Nordic Yards. „Wir freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Russland“, ergänzt der Werftchef. Der Markt im Osten ist riesig. 510 Schiffe für 144 Milliarden Euro benötigt Russland laut Wladimir Putin in den kommenden 15 Jahren.

LN

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