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Nur leichtes Plus bei deutschen Exporten

Wiesbaden Nur leichtes Plus bei deutschen Exporten

Zuwachs von 1,4 Prozent im ersten Halbjahr – Verband: Kraftloser Abschluss, aber stabiles Niveau.

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Der Container-Terminal Eurogate in Hamburg. Von hier werden viele deutsche Waren für den Export verschifft.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Wiesbaden. . Die deutschen Exporte haben im ersten Halbjahr 2016 leicht zugelegt. Von Januar bis Juni wurden Waren im Wert von 603,2 Milliarden Euro ins Ausland geliefert, 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Statistische Bundesamt gestern mit. Die Importe stiegen um lediglich 0,2 Prozent auf 472,4 Milliarden Euro. Die Daten für das erste Halbjahr sind noch nicht endgültig, da für Juni bislang nur vorläufige Werte vorliegen. Demnach stiegen die Exporte im Juni den dritten Monat in Folge. Sie lagen 1,2 Prozent höher als im Juni 2015 und erreichten einen Wert von 106,8 Milliarden Euro. Die Importe nahmen leicht um 0,3 Prozent auf 82,0 Milliarden Euro zu. Damit lag der Außenhandelsüberschuss im Juni bei knapp 25 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Mai nahmen die Exporte im Juni um 0,3 Prozent zu, die Importe um 1,0 Prozent.

Im ersten Halbjahr legten laut der Statistik vor allem Deutschlands Ausfuhren in EU-Länder außerhalb der Eurozone zu – also zum Beispiel nach Großbritannien – um 5,5 Prozent. Die Exporte in Euroländer stiegen um 2,0 Prozent.

„Der erfolgsverwöhnte Außenhandel hat das erste Halbjahr kraftlos, aber auf stabilem Niveau abgeschlossen“, resümierte der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner. „Angesichts eines unsicheren und risikoreichen weltwirtschaftlichen Umfelds sind wir mit diesem Ergebnis nicht unzufrieden.“ Wichtige positive Impulse seien insbesondere aus Ländern wie Großbritannien gekommen. Wegen des Brexit-Votums sei hier mit einer „Abkühlung“ zu rechnen. Schwierigkeiten sieht Börner auch in der Türkei. Zwar seien die Außenhandelsbeziehungen mit dem Land „stabil“ und „problemlos“, doch hätten die politischen Unsicherheiten „zu einem Stopp bei Investitionen geführt“. Auch vom Geschäft mit dem Iran nach dem Wegfall der Sanktionen zeigte sich Börner ernüchtert.

LN

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