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Partnerschaft von Coop und Rewe rückt näher

Bonn/ Partnerschaft von Coop und Rewe rückt näher

Für die Zustimmung des Bundeskartellamtes muss Reihe von Lebensmittelmärkten verkauft werden.

Bonn/. Köln. Durch die Übernahme der Coop Kiel durch die Rewe- Gruppe droht einer Reihe von Lebensmittelmärkten im Norden der Verkauf. Das ist das Ergebnis des Fusions-Prüfverfahrens durch das Bundeskartellamt.

Der Rewe-Konzern und die Coop hatten in diesem Mai ihre Pläne für eine „dauerhafte strategische Partnerschaft“ bekannt gegeben, nur zwei Monate nachdem SPD-Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel trotz eines Vetos des Bundeskartellamts grünes Licht für die Übernahme der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann durch Edeka gegeben hatte.

Auch im Fall Rewe-Coop warnte Kartellamts-Chef Andreas Mundt wieder vor einer zu hohen Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel. Die Bonner Behörde begann zu prüfen, untersuchte die 45 „regionalen Märkte“, in denen Geschäfte der beiden Konzerne liegen – das Kartellamt hat die Bundesrepublik für seine Untersuchungen in insgesamt 360 solcher ländlichen, regionalen Märkte aufgeteilt, je nach dem räumlichen Einkaufsverhalten der Bevölkerung, dazu kommen in den Großstädten sogenannte Stadtbezirke. Ergebnis der Prüfung im Fall Rewe-Coop: In acht der untersuchten regionalen Märkte und in zwei Hamburger Stadtbezirken würde die Fusion der Lebensmittelkonzerne zu einer Behinderung des Wettbewerbs führen.

„Rewe und Coop haben allerdings zur Beseitigung der Wettbewerbsprobleme bereits Zusagenangebote zum Verkauf von Standorten an andere Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels angekündigt, die die wettbewerblichen Probleme voraussichtlich beseitigen können“, heißt es dazu in einer Mitteilung des Kartellamtes. Dies werde „im weiteren Verfahren zu prüfen sein“. Welche Regionen und Standorte genau betroffen sein werden, dazu wollten sich gestern weder die Behörde noch die Rewe- Gruppe äußern.

Rewe plant, das gesamte Supermarktgeschäft des norddeutschen Regionalanbieters Coop zu übernehmen. Coop betreibt derzeit rund 200 Filialen unter der Marke Sky in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Hamburg. Zur Rewe-Group, die bundesweit agiert, gehören neben den Rewe-Märkten zum Beispiel auch die Penny-Märkte und die Toom-Baumärkte, die Toom-Getränkemärkte, Nahkauf, Billa und „Karstadt Lebensmittel“.

W.Hammer

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