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Wirtschaft im Norden Passat-Rückruf hängt weiter in Warteschleife
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Passat-Rückruf hängt weiter in Warteschleife
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18:16 02.04.2016

Die erste große Rückrufwelle im Abgas-Skandal bei Volkswagen lässt weiter auf sich warten. Die ersten Dieselvarianten der Limousine VW Passat mit dem Skandal-Motor EA 189 hätten schon in der neunten Kalenderwoche ab Ende Februar in die Werkstätten gesollt. Doch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat noch immer keine Freigabe für die Beseitigung der Betrugs-Software erteilt. Damit gibt es nun schon vier Wochen Verzug. Der VW-Konzern will in diesem Jahr allein hierzulande 2,5 Millionen Fahrzeuge von der illegalen Software befreien. Das soll bis zum Ende des Jahres geschehen sein. Jetzt ist schon ein Quartal verstrichen. Bisher sind nur wenige Tausend VW Amarok umgerüstet. Der Pick-up hatte vor einigen Wochen den Anfang des Rückrufes gemacht. Zu den Hintergründen der Verzögerungen schweigen sich die Beteiligten aus. Dem Vernehmen nach gibt es Probleme mit einem womöglich höheren Kraftstoff-Verbrauch. Die Tests dazu könnten noch länger dauern. Die mit der ersten großen Rückrufwelle anstehenden Varianten umfassen neben rund 160000 VW Passat auch knapp 90 000 Audi- und Skoda-Modelle. Die Halter dieser Wagen sind noch nicht angeschrieben.

LN

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