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Frankfurt am Main Piloten streiken weiter

Gewerkschaft lehnt Angebot der Lufthansa ab – Heute 137 Flüge abgesagt.

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Ein Ende des Streiks sei nicht absehbar: Mit dieser Aussage erhöhte Jörg Handwerg (Cockpit) gestern den Druck auf die Lufthansa. FOTO: DEDERT/DPA

Frankfurt am Main. . Mit einem umfassenden Tarifangebot hat die Lufthansa gestern versucht, ihre seit Mittwoch streikenden Piloten an den Verhandlungstisch zurückholen. Das Unternehmen unterbreitete der Gewerkschaft „Vereinigung Cockpit“ ein neues Angebot, das neben höheren Gehältern und Jobgarantien auch Lösungsvorschläge für weitere offene Tarifthemen enthält. Die Pilotengewerkschaft lehnte das Tarifangebot jedoch ab. Das sagte ein Sprecher gestern Abend. Mit Rücksicht auf die Kunden werde es aber morgen keinen Streik der Piloten geben.

Im Einzelnen sah die Offerte der Lufthansa 4,4 Prozent Gehaltssteigerungen in zwei Stufen bis Mitte 2018 vor. Für seit 2012 entgangene Steigerungen sollten die Piloten zudem eine Einmalzahlung von 1,8 Monatsgehältern erhalten, was im Einzelfall bis zu 24000 Euro sein könnten. Bislang hatte das Unternehmen 2,5 Prozent angeboten und die Piloten 22 Prozent für einen kürzeren Zeitraum verlangt. Vor dem neuen Tarifangebot hatte die VC in ihrer 14. Streikrunde noch einmal den Druck auf das Unternehmen erhöht. Ein Ende des Arbeitskampfes sei nicht absehbar, solange Lufthansa kein verbessertes Angebot vorlege, hatte VC-Sprecher Jörg Handwerg gesagt. Es gebe kein vorher festgelegtes Enddatum für den Streik.

Für heute sagte die Lufthansa 137 Flüge ab, darunter 88 Interkontinental-Verbindungen. Betroffen seien rund 30000 Passagiere, so dass sich die Gesamtzahlen für diese 14. Streikrunde der Piloten auf 2755 ausgefallene Flüge mit 345000 betroffenen Kunden steigern. Gleichwohl kann die Lufthansa-Gruppe heute 2863 von 3000 geplanten Flügen anbieten. Flüge der Billigtöchter Eurowings und Germanwings sowie der Konzerngesellschaften AUA, Swiss, Brussels und Air Dolomiti werden erneut nicht bestreikt.

Gestern fielen wegen des Streiks 830 Lufthansa-Flüge aus. Betroffen waren alle innerdeutschen und Europaflüge mit zusammen mehr als 100000 Reisenden, teilte Lufthansa mit. Die Langstreckenrouten würden hingegen „nahezu planmäßig“ starten

LN

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