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Wirtschaft im Norden Quote für schwerbehinderte Beschäftigte
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18:16 18.02.2016

Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die diese Quote nicht erfüllen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Das Geld geht an das zuständige Integrationsamt und wird zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben verwendet. Alle fünf Jahre wird überdies eine repräsentative Teilerhebung durchgeführt. In diesem Jahr werden daher auch Unternehmen aufgefordert, eine Meldung abzugeben, die nicht beschäftigungspflichtig sind. „Wir benötigen die Daten für das abgelaufene Kalenderjahr bis zum 31. März 2016“, erklärt Lothar Michael, kommissarischer Leiter der Schweriner Arbeitsagentur. „Menschen mit Behinderungen müssen bei der Arbeitssuche immer noch gegen Vorurteile kämpfen. Allein in Westmecklenburg sind 1262 schwerbehinderte Menschen arbeitslos gemeldet. Dem gegenüber stehen über 400 öffentliche und private Arbeitgeber, die die vorgeschriebene Beschäftigungsquote nicht erfüllen und einen Ausgleich zahlen.“

Eine Behinderung bedeutet nicht gleich eine Beeinträchtigung im Job. „Die Betroffenen sind meist zu 100 Prozent motiviert und haben eine Chance verdient, ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen“, unterstreicht Michael. Auch die Schweriner Arbeitsagentur und das Westmecklenburger Jobcenter beschäftigen 10,2 Prozent schwerbehinderte Mitarbeiter.

LN

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