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Wirtschaft im Norden RWE bringt Tochter Innogy an die Börse
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden RWE bringt Tochter Innogy an die Börse
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21:15 07.10.2016
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Der kriselnde Energiekonzern RWE hat mit dem Börsengang seiner „grünen“ Tochter Innogy einen Neuanfang geschafft und rund fünf Milliarden Euro eingenommen.

„Das ist ein super, super Tag“, sagte RWE-Chef Peter Terium an der Frankfurter Börse. „Mit einem Preis am Maximum starten wir von der Pole-Position aus. Aber das Rennen fängt erst an, die Herausforderungen sind groß.“

Die stark nachgefragte Innogy-Aktie startete mit 36 Euro und damit am oberen Ende der vorher festgelegten Preisspanne und stieg in den ersten Minuten noch weiter auf mehr als 37 Euro, bevor sie wieder leicht nachgab. Der Innogy-Börsenwert liegt bei rund 20 Milliarden Euro. Damit steigt die RWEGroßtochter auf einen Schlag zum wertvollsten deutschen Energiekonzern auf. Es ist der größte Börsengang in Deutschland seit dem Chiphersteller Infineon vor mehr als 16 Jahren.

Innogy mit 40000 der RWE-weit bisher 60000 Mitarbeiter bündelt das Zukunftsgeschäft des Konzerns mit Ökostrom, Netzen und Vertrieb. Die Führung übernimmt der bisherige Konzernchef Terium. Nach dem Börsengang wird RWE noch mindestens 75 Prozent der Innogy-Anteile halten. Geplant ist, dass RWE auch langfristig Mehrheitseigentümer bleibt.

LN

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