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Wirtschaft im Norden Reeder: Flotten ausgelastet
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Reeder: Flotten ausgelastet
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20:10 26.07.2018

Drei Viertel der Reeder erwarten in den kommenden zwölf Monaten steigende Erlöse, meldete das Beratungsunternehmen PwC als Ergebnis einer Studie gestern in Hamburg: D

er höchste Wert seit dem Beginn der Branchenkrise vor zehn Jahren.

Gleichzeitig berichteten neun von zehn Reedern von ausgelasteten Flotten, kaum noch einer will Schiffe verkaufen oder verschrotten. „Nach Jahren der Konsolidierung gibt es in der Branche einige Hoffnungsschimmer, wenn auch zarte“, sagte PwC-Experte Claus Brandt. Fracht- und Charterraten hätten sich seit dem Jahresbeginn stabilisiert. Brandt erwartet, dass es nicht weniger als 2000 Schiffe werden. Unabhängig von aktuellen Handelskonflikten erwarte eine Mehrheit der Reeder langfristiges Wachstum. „Zwei Drittel sind der Ansicht, dass der Welthandel auf einen stabilen Wachstumskurs einschwenken wird.“ Eine wichtige Rolle könnten dabei die Schwellenländer spielen. Steigender Konsum in den wirtschaftlich aufstrebenden und bevölkerungsreichen Ländern werde zu einer Verlagerung der Warenströme führen.

Strafzölle der USA, Gegenmaßnahmen der EU und Chinas sowie Sanktionen und Handelsbeschränkungen bedrohen aus Sicht der Branche den freien Welthandel und die Unternehmen. Zwei Drittel der Reeder befürchten negative Konsequenzen der aktuellen US-Handelspolitik.

Zwei Drittel wollen neue Geschäftsfelder erschließen und sich zum Beispiel zu Logistik-Dienstleistern weiterentwickeln und die gesamte Transportkette organisieren. Die Chancen seien gut.

LN

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