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Rentner bekommen bis zu zwei Prozent mehr Geld

Würzburg Rentner bekommen bis zu zwei Prozent mehr Geld

Die Rentner können 2017 mit einem Plus von bis zu 2,0 Prozent rechnen – im Osten wieder ein bisschen mehr als im Westen. Das gab die Deutsche Rentenversicherung Bund jetzt in Würzburg bekannt.

Würzburg. Die Rentner können 2017 mit einem Plus von bis zu 2,0 Prozent rechnen – im Osten wieder ein bisschen mehr als im Westen. Das gab die Deutsche Rentenversicherung Bund in Würzburg bekannt. Nach dieser Prognose dürfte der Zuschlag zwischen 1,5 und 2,0 Prozent liegen. Damit legen die Renten weitaus geringer zu als in diesem Jahr. Mit 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten waren sie Mitte des Jahres so stark gestiegen wie seit 23 Jahren nicht mehr. Allerdings waren die damaligen Erhöhungen auch auf Einmaleffekte durch die Umstellung in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zurückzuführen.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) begrüßt die angekündigte Erhöhung der Rentenwerte, auch wenn sie weitaus geringer steigen als 2016, sagte Guido Bauer, der Sprecher des Landesverbandes Schleswig-Holstein. „Es ist nur gerecht, wenn die Rentnerinnen und Rentner zu spüren bekommen, dass es der Rentenversicherung gut geht“, sagte Bauer den LN. Erst wenn die sogenannten Kürzungsfaktoren ihre anpassungsschädliche Wirkung nicht mehr entfalten könnten, würden Rentner jedoch vollends an der positiven Lohnentwicklung teilhaben können. Bauer: „Aufgrund der guten Kassenlage könnten insbesondere die Abschläge auf die Erwerbsminderungsrenten abgeschafft werden. Denn damit werden Menschen doppelt ,gestraft’, die nicht mehr am Erwerbsleben teilnehmen können, obwohl sie gerne arbeiten möchten. Es ist höchste Zeit, diese Ungerechtigkeit aufzuheben.“ Der SoVD hat in Schleswig-Holstein 140000 Mitglieder, bundesweit 550000 Mitglieder. Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, sprach von einer „eher mageren Erhöhung“. Sie fügte hinzu: „Trotz der jährlichen Rentenerhöhungen greift die Altersarmut weiter um sich.“

Nach Angaben des Präsidenten der Rentenversicherung Bund, Axel Reimann, dürften die Renten auch in den folgenden Jahren um 2 Prozent zulegen. Das Rentenniveau wird sich nach seinen Worten 2017 voraussichtlich weiter leicht auf 48,2 Prozent erhöhen.

Bereits 2016 stieg die Rate nach Angaben von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) leicht auf 48 Prozent. Davor lag sie bei 47,8 Prozent.  Nahles wies unter Bezug auf den neuen Rentenversicherungsbericht darauf hin, dass laut Prognose das Rentenniveau 2020 bei 47,9 Prozent und 2030 bei 44,5 Prozent liege und damit deutlich über den gesetzlich festgeschriebenen Sicherungszielen. Der Beitragssatz bleibe bis 2021 stabil bei 18,7 Prozent. Das Rentenniveau stellt dar, in welchem Verhältnis die Standardrente eines Jahres zum Durchschnittsverdienst der Beitragszahler steht.

 cri

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