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Roaming-Pläne: EU zieht Vorschlag zurück

Brüssel Roaming-Pläne: EU zieht Vorschlag zurück

Nach heftiger Kritik zieht die EU-Kommission ihren Plan zur Neuregelung der Auslands-Handykosten zurück.

Brüssel. Nach heftiger Kritik zieht die EU-Kommission ihren Plan zur Neuregelung der Auslands-Handykosten zurück. Der Vorschlag, wonach Anbieter kostenfreies Roaming im EU-Ausland auf 90 Tage befristen könnten, werde auf Anordnung von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker überarbeitet, sagte ein Sprecher gestern in Brüssel. Der erste Vorschlag sei zwar gut gewesen, aber nicht gut genug für Juncker. „Deshalb hat er uns angewiesen, härter zu arbeiten.“ Auch wenn Einschränkungen stets vorgesehen waren, wurden die neuen Regeln als „Wegfall“ der Roaming-Gebühren angekündigt – an dieser Formulierung hielt die Kommission auch gestern fest. „Die Roaming-Gebühren verschwinden komplett bis Juni 2017. Punkt“, sagte der Sprecher. „Daran gibt es nicht den Hauch eines Zweifels.“ Parlament und Staaten hatten die Neuregelung vergangenes Jahr beschlossen. „Dauerhaftes Roaming“ ist darin nicht vorgesehen. Was das heißt, sollte die EU-Kommission ausarbeiten.

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