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Wirtschaft im Norden Rohölpreis steigt über 40 Dollar: Benzin und Heizöl wieder teurer
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Rohölpreis steigt über 40 Dollar: Benzin und Heizöl wieder teurer
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21:18 08.03.2016
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Hamburg

Die Ölpreise ziehen nach ihren Tiefständen im Januar wieder deutlich an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent kostet seit Beginn der Woche mehr als 40 Dollar und hat damit den Stand aus dem Dezember wieder erreicht. Gestern gab der Ölpreis leicht nach, hielt sich aber über der Marke von 40 Dollar. Seit dem Jahrestief im Januar hat sich europäisches Rohöl damit um 40 Prozent verteuert und den höchsten Stand des Jahres erreicht. Im langjährigen Vergleich liegen die Ölpreise aber immer noch auf einem niedrigen Niveau.

Umstritten war unter den Experten, ob sich eine dauerhafte Wende andeutet oder ob es sich nur um eine kurzzeitige Preisbewegung vor einem erneuten Rückschlag handelt. „Das ganze Preistreiben steht natürlich auf sehr wackeligen Beinen“, heißt es im täglichen Marktkommentar der Öltechnik-Seite Tecson. „Das Bild kann jederzeit wieder kippen, obgleich die Tiefststände wahrscheinlich mit den Januarpreisen gesetzt worden sind.“

Mit den Rohölpreisen sind auch Ölprodukte für die Verbraucher in Deutschland wieder teurer geworden. 100 Liter Heizöl kosten 45 bis 46 Euro im bundesweiten Durchschnitt (bei Abnahme von 3000 Litern, inklusive Mehrwertsteuer), das ist der höchste Preis in diesem Jahr. Allerdings ist das Preisniveau im langfristigen Vergleich immer noch günstig. Vor einem Jahr kostete die gleiche Menge Heizöl 65 Euro, vor zwei Jahren rund 80 Euro.

Auch an den Tankstellen sind die Niedrigpreise erst einmal Vergangenheit. Der Dieselpreis, der zeitweise auf 94 Cent abgesackt war, hat erstmals seit Mitte Januar wieder die Marke von 1,00 Euro je Liter im bundesweiten Durchschnitt erreicht. Das ist deutlich günstiger als noch vor einem Jahr, als Diesel mehr als 1,20 Euro je Liter kostete. Ähnlich stellt sich die Situation bei Superbenzin E10 dar: Der aktuelle Preis bewegt sich bei 1,18 Euro je Liter und damit ist der Treibstoff rund 20 Cent je Liter günstiger als vor einem Jahr.

LN

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