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Wirtschaft im Norden Scandlines: Neue Fähre „Berlin“ defekt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Scandlines: Neue Fähre „Berlin“ defekt
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20:13 30.07.2016

Wegen eines technischen Problems im vorderen Teil des Schiffes kann die neue Hybridfähre „Berlin“ vorerst nicht fahren. „Beim Auslaufen in Gedser habe ich technische Fehler festgestellt“, sagte der Kapitän Stefan Wehland gestern. Die Fähre fuhr noch einmal nach Rostock, die Abfahrt um 11 Uhr erfolgte dann nicht mehr. Nun soll eine Spezialfirma das technische Problem untersuchen, berichtete Wehland. Der Sonnabend war der am stärksten gebuchte Tag der Reederei auf der Strecke. Die Gäste mussten auf den Hafen Puttgarden auf Fehmarn ausweichen.

Die „Berlin“ bietet Platz für 460 Autos oder 96 Lastwagen. Insgesamt können 1300 Passagiere transportiert werden. Das Schiff ist seit dem 23. Mai dieses Jahres im regulären Liniendienst zwischen Rostock und dem dänischen Gedser unterwegs. Die 169 Meter lange „Berlin“ ist die erste der zwei neuen Hybridfähren für diese Route, sie ersetzt die „Prins Joachim“. Das Schwesterschiff „Copenhagen“

soll voraussichtlich in diesem Herbst den Dienst antreten. Scandlines hatte 2010 den Auftrag für die „Berlin“ und die „Copenhagen“ bei der P+S-Werft in Stralsund erteilt. Nach der Insolvenz der Werft wurde der Auftrag storniert. Es stellte sich zudem heraus, dass die Schiffe Hunderte Tonnen zu schwer waren.

LN

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