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Seehäfen warten auf Wachstum

Hamburg Seehäfen warten auf Wachstum

Die deutsche Hafenwirtschaft stagniert. Dennoch fällt der Ausblick in die Zukunft durchaus zuversichtlich aus.

Hamburg. Die deutsche Hafenwirtschaft stagniert. Dennoch fällt der Ausblick in die Zukunft durchaus zuversichtlich aus. „Wir sehen Stabilität trotz schwieriger Bedingungen“, sagte Klaus-Dieter Peters, der scheidende Präsident des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS), in Hamburg. „Wir haben es mit konjunkturellen Schwankungen zu tun, nicht mit strukturellen Dauerproblemen wie in der krisengeplagten Schifffahrt.“ Vor allem das abnehmende Wachstum in China und die schrumpfende russische Wirtschaft sowie Engpässe bei der Infrastruktur machen den Häfen zu schaffen.

In den ersten sechs Monaten des Jahres verringerte sich der Güterumschlag der deutschen Seehäfen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um zwei Prozent auf knapp 149 Millionen Tonnen. Im zweiten Halbjahr zeichne sich jedoch bereits eine Belebung ab. „Langfristig stehen die Zeichen in der Gesamtbetrachtung aller Ladungsarten weiterhin auf Wachstum“, sagte Peters.

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