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Sonderhilfe für überflutete Firmen

München Sonderhilfe für überflutete Firmen

Justizminister: Aufschub bei Zahlungsunfähigkeit bis Ende des Jahres.

München. . Unternehmen, die wegen der Unwetter der vergangenen Wochen in Existenznot geraten sind, müssen eine Insolvenz nicht wie üblich binnen drei Wochen anmelden – sie bekommen dafür einen Aufschub. Ein Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums sieht vor, dass sie bis Ende des Jahres Zeit bekommen, bestätigte ein Sprecher einen Bericht der „Süddeutschen Zeitung“. Er solle kurzfristig verabschiedet werden. „Die Unternehmen benötigen jetzt Zeit“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Die übliche Pflicht, binnen drei Wochen einen Insolvenzantrag zu stellen, sei „in dieser besonderen Situation hinderlich“. Eine ähnliche Regelung gab es bereits im Jahr 2002. Die Unwetter der vergangenen Wochen haben laut vorläufiger Schätzung versicherte Schäden von 1,2 Milliarden Euro verursacht.

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