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Sorge um die Deutsche Bank

Frankfurt am Main Sorge um die Deutsche Bank

Kurs auf tiefstem Stand seit den 1990er Jahren — Institut betont Zahlungsfähigkeit.

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Der Co-Vorstandsvorsitzende John Cryan wirbt um Vertrauen.

Frankfurt am Main. Nach dem dramatischen Kurssturz kämpft die Deutsche Bank um das Vertrauen der Investoren. Vorstandschef John Cryan betonte die Stärke des größten deutschen Geldhauses. „Sie können Ihren Kunden mitteilen, dass die Deutsche Bank angesichts ihrer Kapitalstärke und ihrer Risikoposition absolut grundsolide ist“, schreibt der Brite in einer Botschaft an die Mitarbeiter des Dax-Konzerns.

Wegen des besorgniserregenden Kurssturzes an den Börsen sah sich das Institut am Montagabend zu einem ungewöhnlichen Schritt genötigt und gab ein öffentliches Bekenntnis zu seiner Zahlungsfähigkeit ab: Die Bank versicherte, 2015 und 2016 voraussichtlich genügend Geld zu haben, um die Zinsen auch auf neue, besonders riskante Schuldscheine zahlen zu können. Der Kurs der Deutschen Bank war am Montag auf den tiefsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre gerutscht. „Der Markt hat sich auch besorgt gezeigt, ob unsere Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten ausreichen. Diese Sorge teile ich keineswegs“, schreibt Cryan. „Wir werden unsere Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im laufenden Jahr sehr wahrscheinlich aufstocken müssen. Dies ist jedoch bereits in unserem Finanzplan berücksichtigt.“ Derzeit belaufen sich die Rückstellungen für mögliche juristische Niederlagen auf 5,5 Milliarden Euro.

Cryan, der den Konzern seit Juli 2015 führt, bekräftigte, er werde sich „persönlich darum kümmern, offene regulatorische Fälle und Rechtsstreitigkeiten erfolgreich und schnell beizulegen“. 2015 war die Deutsche Bank wegen teurer Rechtsstreitigkeiten, Abschreibungen und Kosten für die geplante Streichung von netto 9000 Stellen mit 6,8 Milliarden Euro in die roten Zahlen gestürzt.

Die Anforderungen zum Bezahlen der versprochenen Zinsen auf die 2014 ausgegebenen eigenkapitalähnlichen Anleihen könne die Bank aus einer „Position der Stärke“ angehen, sagte Finanzvorstand Marcus Schenck. Die Bank erklärte, trotz des Rekordverlusts werde für die Bedienung der Anleihen in diesem Jahr rund eine Milliarde Euro zur Verfügung stehen.

LN

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Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

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