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Sparkasse zu Lübeck verbucht Erfolgsjahr

Lübeck Sparkasse zu Lübeck verbucht Erfolgsjahr

Vorstand verspricht: Trotz Nullzinsen stehen Strafgebühren für Privat- und Firmenkunden nicht zur Debatte.

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Der Vorstand der Sparkasse: Oke Heuer, Frank Schumacher und Oliver Saggau (v.l.).

Quelle: Maxwitat

Lübeck. Mit einem Versprechen eröffnete Frank Schumacher, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse zu Lübeck, die Vorstellung der jüngsten Geschäftszahlen: „Die Sparkasse zu Lübeck wird garantiert die letzte Bank sein, die ihren Privatkunden Strafzinsen aufdrückt.“ Das würde der Geschäftsphilosophie der Sparkasse diametral entgegen stehen.

„Wir haben uns besser geschlagen, als wir erwartet haben.“ Frank Schumacher, Vorsitzender des Vorstands

Schumacher kann es sich leisten, sich weit aus dem Fenster zu lehnen, denn die Sparkasse steht glänzend da. Obwohl EZB-Präsident Mario Draghi mit seiner Nullzinspolitik auch den Hanseaten das Leben schwer macht, beendete das Traditionsinstitut das Geschäftsjahr 2015 mit hervorragenden Zahlen. So konnte die Bilanzsumme um 158 Millionen Euro auf rund 2,6 Milliarden Euro erhöht werden. Auch der Jahresüberschuss stieg mit sieben Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (6,5 Millionen Euro) noch einmal an. „Wir haben uns besser geschlagen, als wir das in unseren Planungen zunächst erwartet haben“, bilanzierte der Sparkassenchef.

Darüber freuen sich auch die Aktionäre, allen voran die Gemeinnützige Sparkassenstiftung, die mit 74 Prozent größter Anteilseigener ist. Insgesamt vier Millionen Euro Dividende schüttete die Sparkasse aus.

Einen neuen Rekord verzeichnete man im Kreditgeschäft. 340,3 Millionen Euro neuer Darlehen sind 2015 ausgezahlt worden — ein Plus von 1,5 Millionen Euro. Das gesamte Kreditvolumen erhöhte sich damit um 56 Millionen Euro auf rund 1,97 Milliarden Euro. „Das Wachstum hat sich vor allem im langfristigen Bereich vollzogen“, erklärte Schumacher. Insbesondere Investitions- und Wohnungsbaukredite seien stark nachgefragt. Das liege nicht nur an sehr günstigen Konditionen für Neu-Kredite, sondern auch an transparenter, zuverlässiger und fairer Beratung, ist Schumacher überzeugt. Aber gerade in Lübeck sei das Immobiliengeschäft noch ausbaufähig. Denn im Gegensatz zum teuren Hamburg könne sich ein Normalverdiener in Lübeck sehr wohl ein Eigenheim leisten. Schumacher appelliert daher an die Stadtpolitik, gerade mit Blick auf die Hamburger neues Bauland in Lübeck zu erschließen.

Ebenfalls positiv entwickelten sich die Kundeneinlagen — um 75,8 Millionen Euro (4,8 Prozent) auf 1,65 Milliarden Euro. Bei aller Freude darüber sieht Vorstandsmitglied Oliver Saggau das aber auch kritisch. Obwohl es gegenwärtig nur Kleinst-Zinsen auf Sparkonten gebe, investierten lediglich 20 Prozent der Kunden in Wertpapiere. „In Deutschland gibt es weiter große Vorbehalte“, sagt Saggau.

Seiner Ansicht nach zu Unrecht. Trotz Kursschwankungen versprächen Wertpapier-Fonds langfristig die höchsten Renditen und seien als Altersvorsorge die bessere Alternative zur Riester-Rente.

Von Oliver Vogt

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