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Wirtschaft im Norden Straßenwärter trainieren fixes Reagieren für den Notfall
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06:18 11.09.2018
Straßenwärter Dirk Kock springt bei einem Sicherheitstraining für Straßenwärter über eine Leitplanke. Quelle: Carsten Rehder/archiv
Rendsburg

Die Straßenwärter in Schleswig-Holstein lernen derzeit in Sicherheitstrainings, wie sie bei gefährlichen Situationen in ihrem Job am besten reagieren können. Ziel sei es, das Risikobewusstsein der Männer zu erhöhen, sagte der Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Torsten Conradt. Bis Ende kommenden Jahres sollen alle 700 Beschäftigten das Training durchlaufen haben. Dabei üben die Mitarbeiter unter anderem typische Situationen, zum Beispiel das korrekte Einschätzen von Entfernungen und Geschwindigkeiten herannahender Laster. Für den Ernstfall wird auch geübt, wie der schnelle Sprung über die Leitplanke am besten gelingt.

Immer wieder werden Straßenwärter im Norden in Unfälle verwickelt. Ende vergangenen Jahres wurde ein Beschäftigter im Kreis Dithmarschen von einem Auto erfasst und getötet, als er eine Unfallstelle auf der Autobahn 23 absichern wollte. Ein weiterer Straßenwärter wurde erst vor wenigen Wochen an einer Baustelle durch einen Lkw-Auffahrunfall schwer verletzt.

dpa/lno

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