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Streik bei real und Marktkauf für mehr Lohn

Gägelow/Wismar Streik bei real und Marktkauf für mehr Lohn

Bei Regen gingen gestern Beschäftigte auf die Straße. In der MEZ-Tiefgarage war die Aktion nicht erlaubt.

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Warnstreik bei strömendem Regen gestern vor dem real-Einkaufsmarkt in Gägelow.

Quelle: Foto: Heiko Hoffmann

Gägelow. Im Einzelhandel Mecklenburg-Vorpommerns ist gestern erneut für höhere Löhne gestreikt worden. Mitarbeiter von Marktkauf in Wismar und von real in Gägelow gingen auf die Straße. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft Verdi Druck auf die Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen ausüben. Verdi fordert für die rund 30 000 Beschäftigten im Land eine Erhöhung der Entgelte um 6,5 Prozent, mindestens aber um 140 Euro. Die Ausbildungsvergütungen sollen um 100 Euro steigen. Zwei weitere Forderungen: Kein Entgelt unter 8,50 Euro und der Manteltarifvertrag soll wieder in Kraft gesetzt werden.

„Die Einzelhändler zwingen uns in einen Arbeitskampf. Wir müssen streiken, um ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. Das haben uns bisher die Arbeitgeber verwehrt“, so gestern Tanja Flanhardt, für den Handel zuständige Gewerkschaftssekretärin von Verdi in Schwerin. Sie stand mit 20 Beschäftigten bei Regen in Gägelow an der großen Kreuzung. Um 5 Uhr hatte die Aktion begonnen. Zwischendurch waren die Streikenden in die Tiefgarage des MEZ ausgewichen. Verdi war nicht erfreut, als dies vom Center-Management unterbunden wurde. Das MEZ-Management sagte auf Nachfrage, dass es sich um ein Privatgrundstück handele. Ohne Genehmigung sei eine Aktion nicht gestattet. Das MEZ sei vorher nicht unterrichtet worden, so eine Sprecherin. Gegen 11 Uhr war der Warnstreik in Gägelow beendet.

Bei Marktkauf hatten sich nach Gewerkschaftsangaben 30 Beschäftigte von 5 bis etwa 8.30 Uhr an der Aktion beteiligt.

Die Arbeitgeber fordern Verdi zufolge eine schlechtere Eingruppierung für neue Beschäftigte an der Kasse, eine weitere Flexibilisierung/Änderung der Arbeitszeiten und Zuschläge, die Einführung einer Niedriglohngruppe für Packer, außerdem gebe es kein Angebot für Entgelterhöhungen. Die Tarifverhandlungen gehen am 17. September in Sternberg weiter.

Heiko Hoffmann

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