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US-Umweltbehörden lehnen Rückrufplan ab

Detroit/Washington US-Umweltbehörden lehnen Rückrufplan ab

Der Druck auf VW-Chef Matthias Müller steigt — heute trifft er EPA-Chefin Gina McCartney.

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Matthias Müller.

Quelle: dpa

Detroit. In der Abgasaffäre bei Volkswagen halten die US-Umweltbehörden die bislang vorgelegten Vorschläge zum Rückruf der betroffenen Dieselautos für unzureichend. Die kalifornische Umweltbehörde Carb erklärte am Dienstag, dass der im November eingereichte Plan nicht ausreichend auf die „Gesamtauswirkungen für Fahrverhalten, Emissionen und Sicherheit der Autos“ eingehe. Den Vorschlägen fehle es an „genug Informationen für eine technische Bewertung“. Die US-Bundesumweltbehörde EPA teilte mit, dass sie mit der Einschätzung der Carb übereinstimme. Der Wolfsburger Konzern habe „keinen genehmigungsfähigen Rückrufplan“ vorgelegt, um die beanstandeten Fahrzeuge in Einklang mit den Emissionsstandards zu bringen. Die Entscheidung sei dem Unternehmen mitgeteilt worden.

Volkswagen-Chef Matthias Müller trifft sich heute mit EPA-Chefin Gina McCarthy. Müller hatte am Rande der Automesse in Detroit angekündigt, bei dem Treffen ein Paket mit „angemessenen technischen Lösungen“ vorzulegen. Nach US-Ermittlungen hatte Volkswagen im September eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Schummelsoftware eingesetzt zu haben, die bei Emissionstests einen niedrigeren Stickoxidausstoß anzeigt als auf der Straße. In den USA sind fast 600000 Fahrzeuge betroffen. Die US-Behörden hatten sich den heutigen Mittwoch als Frist für eine Entscheidung über den Rückrufplan für die betroffenen Zwei-Liter-Dieselmotoren gesetzt, den VW im November eingereicht hatte. Anfang Februar muss der Konzern einen Rückrufplan für die Drei-Liter-Motoren vorlegen.

Ausgerechnet vor dem heutigen Spitzentreffen irritierte der VW-Chef mit einem verunglückten Radio-Interview. In dem Gespräch mit dem US-Sender NPR stellte er den Abgas-Skandal zunächst als „technisches Problem“ dar — anschließend wollte der Konzern das Interview noch einmal neu aufzeichnen. Ein Sprecher sagte, Müller habe eine Frage falsch zugeordnet. Der VW-Chef ruderte von der anfänglichen Aussage zurück, es handele sich im Ursprung bei den Abgas-Manipulationen lediglich um ein technisches Problem. VW lege großen Wert auf die Feststellung, dass der Konzern die Verstöße einräume.

LN

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